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StoreBackup mit Replikation

Neue Version 3.3 bringt Replikation und schätzt die Komprimierbarkeit ab

08.08.2012 Disk-to-Disk Backup-Programm Storebackup arbeitet auf Basis von Hard-Links mit Deduplikation. Die neue Version bietet unter anderem die Möglichkeit für Offline-Backups sowie zur Replikation von Sicherungen (automatisiert und zeitversetzt) auf andere Medien.

Das Disk-to-Disk-Backup-Programm StoreBackup arbeitet auf Basis von Hard-Links mit Deduplikation und vermag so auch große Image-Dateien effizient zu sichern. Es erkennt dabei Kopien, Umbenennungen, usw. Passende Werkzeuge zur Sicherung, Rücksicherung, Suchen und Konsistenzprüfung liegen bei. Die neue Version ist zur Vorgängerversion voll abwärtskompatibel. Das Tar-Archiv enthält jetzt je eine Beschreibung der Software im PDF-Format in den Sprachen Englisch und in Deutsch. Funktional ist die Version 3.3 eigentlich ein Major-Release, aus Sicht der programmtechnischen Änderungen allerdings nicht.

Eine in der Praxis wesentliche Erweiterung ist die Möglichkeit, über die Software abzuschätzen, ob sich das Komprimieren einer zu sichernden Datei lohnt. Diese Funktion kann grundsätzlich aufgerufen und in komplexe Regeln eingebunden werden. Alternativ übergibt man eine Liste mit Dateiendungen, bei denen immer komprimiert, eine weitere bei denen nie komprimiert werden soll und eine Mindestgröße der Dateien. Was nicht in die beschriebenen Kategorien passt, wird bezüglich Komprimierbarkeit abgeschätzt.

Ein typisches Backup-Problem in der Praxis ist, von einem Laptop unterwegs kein Backup machen zu können – beispielsweise weil der Platz auf einem Backup-Medium nicht ausreicht. Insbesondere gab es keine brauchbare Möglichkeit, diese Backups in das "richtige, große" Backup zu integrieren. Mit dem Isolated Mode unterstützt storeBackup jetzt dieses Szenario: Die Metadaten des letzten Backups werden zum Beispiel auf einen Memory-Stick kopiert (ein paar MB), anschließend können (unterwegs) auf dem Stick inkrementelle Backups mit geringem Platzbedarf erstellt werden. Diese können dann schnell und einfach in das zentrale Master-Backup eingefügt werden – als hätte man sie direkt dort erstellt.

Die wichtigste Erweiterung von storeBackup stellt die Möglichkeit der Replikation von Backups auf eine oder mehrere andere Medien (beziehungsweise für Profis zu einem anderen Standort) dar. Da das Aufsetzen einer Replikation oft komplex ist, hilft nun ein "Replication Wizard" beim Erstellen der Konfigurationsdateien; und zwar für den einfachsten Fall: die Replikation von (wählbaren) Backup-Serien auf eine (externe) Platte, die dann zum Beispiel einmal pro Woche angeschlossen wird. Eine Backup-Serie ist einfach eine Abfolge von aufeinanderfolgenden Backups. StoreBackup kann mehrere davon speichern und verlinken.

Weiterhin gibt es noch ein kleines Programm, mit dem man Verzeichnisse kopieren und gleichzeitig gegen diese selbst oder andere Verzeichnisse ver-hard-linken kann. Es kommt auch damit klar, wenn auf dem Ziel-Verzeichnis weniger Hard-Links möglich sind, also auf dem Quell-Dateisystem. Alle übrigen Neuheiten verrät das ChangeLog.

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Kommentare
Konsistenzprüfung
Heinz-Josef Claes, Freitag, 10. August 2012 15:58:42
Ein/Ausklappen

Hallo,

wie im Artikel kurz erwähnt, gibt es bei storeBackup (schon länger) eine Konsistenzprüfung, die anhand der aus den gesicherten Quellen errechneten md5 Summen errechnet, ob die Daten im Backup noch in Ordnung sind (keine umkippten Bits oder ähnliches).

Aufgrund einer Idee eines Anwenders vor ein paar Tagen wird es in der endgültigen Version 3.3 noch ein Programm geben, dass ein (aus der Historie) wählbares Backup nimmt und dieses mit den Quellen vergleicht. Das heißt, dass Dateien, die sich im Source nicht gegenüber dem Backup verändert haben (ermittelt aus Datum/Uhrzeit [ctime, mtime]) auf Bitfehler überprüft werden können. Das ist natürlich insbesondere für Dateien interessant, die schon lange unverändert auf der per Backup gesicherten Platte (im Quellverzeichnis) stehen.

Das Programm läuft schon, es muss noch an diversen Stellen in die Dokumentation.

Grüße, Heinz-Josef Claes


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