Neue Netzwerkspeicher: Diskstation DS411j und D-Link Sharecenter DNS-320

Neue Netzwerkspeicher: Diskstation DS411j und D-Link Sharecenter DNS-320

Zuwachs

Ulrich Bantle
03.11.2010
Synology bietet mit der Junior-Diskstation DS411j eine betriebssystemunabhängige Speicherlösung (vier Festplatten) für private Nutzer und kleine Firmen an, die auch via Android-Smartphones und I-Phones ansprechbar ist. D-Link hat mit dem Sharecenter Pulse (DNS-320) ebenfalls ein kleines NAS-Gerät vorgestellt, das zwei Platteneinschübe vorhält.

Die Diskstation braucht für den Zugriff mittels I-Phone oder Android-Handy die Apps "DS audio" und "DS photo+" für den Zugriff via Internet. Ansonsten kann die Diskstation als Server für DLNA- und UPnP-kompatible Geräte genutzt werden und unterstützt die Netzwerkprotokolle CIFS, AFP, FTP, iSCSI, Telnet, SSH, NFS, WebDAV und SNMP. Zu den inneren Werten und Anschlussmöglichkeiten der Diskstation 411j zählen ein 1,2 GHz Prozessor, 128 MB DDR2 RAM, ein Gigabit LAN Port und zwei USB 2.0 Anschlüsse.

Für kleine Firmen und private Nutzer, die Diskstation 411j von Synology

Mit Einschüben für vier im Lieferumfang nicht enthaltenen Festplatten lässt sich die Diskstation auf maximal 8 Terabyte ausbauen. Standardmäßig nutzt sie das Synology Hybrid Raid (SHR), das durch seine mittels Logical Volume Manager realisierte Abstraktionsschicht zwar praktisch beim Einsatz unterschiedlich großer Festplatten ist, aber auch Leistungseinbußen bedeutet. Die Raid-Level (0, 1, 5, 5+Spare, 6, 10) sind für die Festplattenverwaltung auswählbar. Die Preisempfehlung iegt bei 315 Euro. Das Datenblatt (PDF) listet alle Informationen zu den unterstützten Protokollen und Dateiformaten.

D-Link zeigt die DNS-320 mit zwei Einschüben. Die Serie soll weiter ausgebaut werden, lässt der Hersteller wissen.

Die D-Link DNS-320 bringt einen Gigabit-Ethernet-Port mit, fasst zwei S-ATA Festplatten und bietet so eine maximale Kapazität von 4 Terabyte. Konfiguriert wird über eine Weboberfläche. Ein USB 2.0 Port dient der Speichererweiterung mittels externer Festplatten. Zu den Betriebsmodi zählen JBOD (Just a Bunch of Drives), Raid 0 und Raid 1. Als Server stehen FTP-, I-Tunes- und UPnP-Server zur Wahl. Auch der Einsatz als Torrent-Client ist möglich. Das D-Link-Gerät ist ebenfalls betriebssystemubabhängig einsetzbar.

D-Link verspricht die DNS-320 für Mitte November und gibt eine Preisempfehlung von 149 Euro an.

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