Eine der wichtigsten und lange erwarteten neuen Funktionen ist die automatische Speicherung. Inkscape sichert nun die Arbeit in vorgegebenen Abständen und Datenverluste sollten damit der Vergangenheit angehören. Zudem haben die Entwickler den Export für Postscript und EPS-Daten deutlich verbessert, wodurch sich Inkscape besser für den professionellen Einsatz eignet.
Das wichtigste neue Zeichenwerkzeug sind vermutlich die Spriro splines. Damit lassen sich Elemente an Pfaden ausrichten und gestalten, egal ob Stift, Pinsel oder Knoten.
Zu den weiteren wichtigen Neuerungen gehören:
- Neuer Knotentyp, der den Übergang von einem Knoten zum nächsten möglich fließend gestaltet
- Automatisch einschnappende Werkzeugleisten und ein entsprechendes Gitter für die Zeichenelemente
- Neue Pfadeffekte, die sich nun auch gruppieren lassen
- Sehr viele neue Filter im Filter-Menü
- Rechtschreibprüfung für Textobjekte
- Zahlreiche neue Erweiterungen
- Verbesserter Dialog für den Export ins SVG-Format
Über sämtliche Änderungen informieren die sehr detaillierten Release Notes. Inkscape 0.47 steht auf der Projektseite im Quellcode und als Autopackage zum Download bereit. Neben der Linux-Version gibt es auch Binärpakete für Mac OS X und Windows. Die meisten Distributionen dürften in kürze passende Pakete anbieten.



