VLC 2.0.0 mit experimenteller Blu-Ray-Unterstützung

Neue Formate und schnelleres Dekodieren

Neue Formate und schnelleres Dekodieren

Mathias Huber
20.02.2012 Das Videolan-Projekt hat seine freie Mediaplayer-Software VLC in der gründlich überarbeiteten Version 2.0.0 veröffentlicht.

Die neue Release mit dem Codenamen Twoflower nutzt zum Dekodieren der Formate H.264, MPEG-4/Xvid und Web-M mehrere Threads. Subpicture-Blending kann auf der Grafikkarte erfolgen. Außerdem gibt es Unterstützung für 10-Bit-Codecs, JPEG-2000 und HD.

Die Entwickler haben zudem neue Video-Ausgaben für Windows 7, Android, iOS und OS/2 geschrieben, auf dem Mac und in der Web-Version gibt es neue Benutzeroberflächen. Erstmals, und derzeit noch experimentell, unterstützt VLC auch Blu-Ray-Discs.

Daneben wurden einige Hundert Bugs behoben. Die Release Notes und das Changelog nennen weitere Details. Die Bibliotheken LibVLC, LibVLCcore und Libcompat stehen statt GPL nun unter LGPL, was ihren Einsatz mit proprietärer Software erlaubt.

Auf der VLC-Homepage steht die neue Version als Quelltext-Tarball zum Download bereit. Es gibt dort auch Pakete für einige Linux-Distributionen sowie Binärdateien für Mac OS X (Intel und PowerPC) und Windows. VLC für Android befindet sich noch in Entwicklung.

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