Neue Android-Handys von HTC

(c) htc.com
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Desire

Anika Kehrer
17.09.2010 Die mit der hauseigenen Bedienoberfläche "Sense" ausgestatteten Android-Telefone der Reihe Desire überschreiten die 500-Euro-Grenze und kommen wahlweise mit Multitouch oder Tastatur.

Das Multitouch-Telefon "Desire HD" für 600 Euro arbeitet mit 1-GHz-Prozessor und löst mit der Kamera 8 Megapixel auf. Das ausziehbare Tastatur-Telefon "Desire Z" für 550 Euro arbeitet im 800-MHz-Takt und löst nur 5 Megapixel auf, außerdem fällt der Arbeitsspeicher mit 512 MByte um ein Drittel kleiner aus. Das Display ist beim Touch-Telefon mit 4,3 Zoll Diagonale etwas größer (HD: 3,7 Zoll). Die fehlende Hardware-Tastatur sorgt für weniger Gewicht (160 Gramm statt 180 Gramm), außerdem ist es mit 12 mal 7 mal 1 Zentimeter etwas breiter und natürlich dünner als der Slider mit seinen 12 mal 6 mal 1,5 Zentimetern.

Gleich sind den beiden für Oktober angekündigten Geräten der interne Speicher von 1,5 GByte und die Schnittstellen (Bluetooth 2.1, WLAN 802.11 b/g/n, Micro USB, Micro SD, Audio). Beide Telefone nehmen Videos im 720p-HD-Format auf. Schließlich punkten beide mit der neuesten Android-Version 2.2 (Froyo). Der taiwanische Hersteller selbst möchte jedoch lieber mit der hauseigenen Sense-Bedienoberfläche überzeugen, die er stets weiterentwickelt (zuletzt im Frühjahr).

Die individualisierbare Telefon-Oberfläche Sense ist laut HTC wieder um einige Features reicher geworden. Integriert sei zum Beispiel ein neuer Online-Kartendienst, der ohne Downloadaktivität auskommen will, sowie eine Software zum Kaufen und Lesen von E-Books via E-Book-Shop Kobo. Inwiefern in dem englischsprachigen E-Shop auch deutschsprachige Bücher oder überhaupt Bücher für den europäischen Markt verfügbar sind, lässt HTC allerdings offen.

Neu ist schließlich die Webseite HTCsense.com. Hier sollen nach HTCs Angaben die Telefonbesitzer Daten wie Kontakte archivieren können, ihr Telefon klingeln lassen, wenn sie es verlegt haben, oder es auch sperren, wenn es gestohlen wurde. Alternativ schicken sie dem Dieb von hier aus eine SMS. Wenn das nicht hilft, lassen sich ferngesteuert alle Daten löschen.

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