Wer mit dem Browser Netsurf unterwegs ist, weiß, wie die wesentlichen Betriebssysteme heißen: RISC OS, BEOS, Amiga OS und natürlich UNIX und Linux - sie alle unterstützt Netsurf nämlich. Der Nischen-Browser bringt dafür eine komplett neu geschriebene Layout- und Rendering-Engine mit, verschiedene Frontends, zu denen neben einer GTK-Oberfläche auch eine Framebuffer-Unterstützung gehört, die sich aber noch in der Entwicklung befindet.
Am Wochenende erschien NetSurf in der Version 2.0, die einige neue Features mitbringt. Der Browser unterstützt zur Zeit die Webstandards HTML 4.0.1 und CSS 2.1, bringt aber mit Hubbub eine Parsing-Bibliothek für HTML 5 mit. Netsurf beherrscht HTTPS und unterstützt unter anderem die Bildformate PNG und neuerdings auch das Vektorgrafikformat SVG. Er bringt eine History-Funktion mit und komplettiert URLs automatisch. Dank eines integrierten PDF-Export lassen sich Webseiten nun auch in dieses Format umwandeln. Nicht zuletzt bringt der schlanke Browser, der sich auch perfekt für Rechner mit wenig Leistung eignet, die Fähigkeit zur Skalierung von Webseiten mit.
Wer Netsurf herunterladen will, findet hier den Quellcode der aktuellen Version mitsamt Bauanleitung. Zudem gibt es auf derselben Webseite Pakete einer älteren Version des Browsers für Puppy, Slackware, Debian und Ubuntu.



