Videoanbieter nutzt HTML-5-Video

Netflix setzt auf HTML 5 und DRM

Netflix setzt auf HTML 5 und DRM

Kristian Kißling
12.03.2013
Netflix bietet seinen Service nun nicht mehr nur über Silverlight, sondern auch über HTML 5 an und verwendet dabei offenbar ein DRM-Modul.

Wie die Google-Chrome-Entwickler auf Google Plus ankündigen, läuft der Videodienst Netflix nun auch  auf dem ARM-basierten Chromebook von Samsung. Das ist insofern eine Nachricht, als hier nicht - wie sonst für Netflix üblich - Silverlight zum Einsatz kommt, sondern HTML 5.

Das bedeutet, dass bereits erste Implementierungen von DRM für HTML 5 existieren. Bis jetzt gibt es allerdings offiziell noch keine Entscheidung für die Encrypted Media Extension (EME), die Microsoft, Google und Netflix als Ergänzung für HTML 5 vorgeschlagen haben.

Dabei geht es darum, DRM in ein CDM (Content Decryption Module) auszulagern, das dann einen geheimen Schlüssel beherbergen soll, was für Open-Source-Systeme nicht funktionieren würde. Im Falle des Chromebooks scheint Netflix eine Bibliothek namens libnetflixhelper.so zu installieren, die sich um DRM kümmert. Theoretisch wäre so eine Lösung dann auch unter Linux möglich, auf dem Netflix aktuell in Kombination mit Wine läuft.

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