Können Open-Source-Fans vollständige Sätze formulieren? Oder funktioniert das nur mit Codezeilen? Der Schreibwettbewerb für das Open-Source-Jahrbuch bietet jetzt Gelegenheit, mit eventuellen Hacker-Vorurteilen aufzuräumen. In einem Schreibwettbewerb sucht die Redaktion des Open-Source-Jahrbuchs Kurzgeschichten zum Thema Open Source oder Open Content “als Konfliktträger”. Diese etwas sperrige Formulierung ist wohl so zu verstehen, dass die Geschichten den Leser animieren sollen, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Lohn der Mühe unter dem Motto “Open Fiction” ist der Ruhm, der mit einer Veröffentlichung im Open-Source-Jahrbuch 2007 verbunden ist.
Die eingereichten Geschichten dürfen noch nicht veröffentlicht sein, sollen eine spannende, pointierte Handlung haben und maximal 3500 Wörter umfassen. Das Jahrbuch ist ein Projekt der TU in Berlin in Kooperation mit Lehmanns Media, die nächste Ausgabe erscheint im März zur CeBIT. Das Buch hat den Anspruch, die gesamte Breite des Themas Open Source abzudecken, von klassischen Themen wie Informatik, Ökonomie über Recht und Soziologie bis hin zu neuen Bereichen der gesellschaftlichen Diskussion rund um das Thema Open Source. Einsendeschluss für “Open Fiction” ist der 1. November 2006.




