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Münchens OB Ude gegen OOXML

Mathias Huber
14.03.2008

Münchens Oberbürgermeister hat zum Standardisierungsverfahren von Microsofts Format OOXML ein Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Glos gerichtet. Christian Ude legt darin besonders die Bedenken der bayerischen Landeshauptstadt gegen eine ISO-Normierung von Microsofts Office-XML-Format dar: Der Wettbewerb werde durch konkurrierende Standards geschwächt, der Einsatz von freier Software in der Kommune werde beeinträchtigt und der Dokumentenaustausch unter den Behörden und mit den Bürgern werde erschwert. Der Wortlaut ist in der PDF-Version der aktuellen Münchner Rathausumschau nachzulesen.

In seinem Brief an Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie schreibt OB Ude daher: "Wir brauchen den existierenden Standard ODF und fordern das DIN auf, bei der anstehenden Abstimmung klar 'Nein' zur Standardisierung einer weiteren Alternative OOXML zu sagen." Das Deutsche Institut für Normung (DIN) wird unter anderem vom Wirtschaftsministerium finanziert und ist als ISO-Mitgliedsorganisation im Standardisierungsverfahren stimmberechtigt.

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