Webvideo mit Komfort

Miro 2.0 ist fertig

Miro 2.0 ist fertig

Kristian Kißling
11.02.2009 Die Miro-Entwickler haben den Player komplett überarbeitet, was man nicht nur an der deutlich besseren Performance bemerkt. Wir werfen einen Blick auf die neue Version.

Miro - früher Democracy Player - hat nach einer ausführlichen Testphase nun die Version 2.0 erreicht. Die bringt vor allem optische Neuerungen mit, läuft aber auch deutlich performanter und verfügt über einen intuitiveren Aufbau. Wir haben die neue Version kurz angetestet.

Als Testsystem kam ein Ubuntu 8.10 zum Einsatz. Es empfiehlt sich, die alte Miro-Version restlos zu löschen, bevor man die neue aus den angebotenen Paketquellen installiert. Die neue grafische Oberfläche ist nicht nur übersichtlicher als die alte (etwa die Abspielelemente), sie wirkt auch stabiler. Die grafischen Elemente überlappen nicht, sondern sitzen fest an ihrem Platz. Zudem arbeitet der Webvideoplayer nun deutlich intuitiver: Wenn eine angebotene Datei nicht auf dem Server existiert, zeigt Miro das bereits in der Übersicht an. Diese lässt sich mit oder ohne Bilder aufrufen. Drückt man im Player auf die Stopptaste, landet man wieder in der Filmübersicht.

Auch an der Performance haben die Miro-Entwickler merklich geschraubt. Die angebotenen Streams lädt der Player nun schneller, es gibt kein bemerkbaren Performance-Einbrüche beim Abspielen. Die grafische Oberfläche reagiert wesentlich schneller auf Eingaben und fühlt sich nun wie eine Desktop-Anwendung an, die Software geht schonender mit dem RAM um.

Weniger offensichtlich sind neue Features: Klickt man beim Abspielen eines Videos auf ein kleines Symbol rechts unten, landet das Video ohne Umschweife in einem eigenen kleinen Fenster. Man kann also Miros Channels durchforsten, während man bereits einen Film sieht. Wenn man nur eine Auflösung von 1024x768 verwendet, muss man das Fenster allerdings im Vordergrund fixieren. Zudem spielt Miro nun HD-Inhalte ab und hat die Audioausgabe optimiert. Eine Stärke von Miro ist die Suchmaschine unten links, deren Bedienung sich ein wenig verändert hat. Sie durchsucht - wie bisher - nicht nur eine Webseite, sondern gleich eine ganze handvoll. Will man gezielt eine Seite durchforsten, klickt man nun auf das Lupensymbol.

Wer Miro 2.0 testen will, findet die Software hier zum Download. Packman wird wohl Opensuse-Pakete für Version 2.0 anbieten, momentan gibt es aber noch die Version 1.2. Bei Debian steht Miro 2.0 auf der Wunschliste. Wann die neue Version für Fedora, Mandriva und weitere Distros bereitsteht, ist noch offen. Da jedoch der Quellcode zur Verfügung steht, lässt sich Miro 2.0 auch per Hand übersetzen.

Ähnliche Artikel

Kommentare

Aktuelle Fragen

Neue SuSE-Literatur
Roland Welcker, 14.01.2015 14:10, 1 Antworten
Verehrte Linux-Freunde, seit Hans-Georg Essers Buch "LINUX" und Stefanie Teufels "Jetzt lerne ich...
DVD abspielen unter openSUSE 13.1
Michael Pfaffe, 12.01.2015 11:48, 6 Antworten
Hallo Linuxer, Bisher habe ich meine DVD´s mit linDVD unter openSUSE abgespielt. Mit der Versi...
Kontrollleiste SuSE 12.3 gestalten
Roland Welcker, 31.12.2014 14:06, 1 Antworten
Wie bekomme ich das Icon eines beliebigen Programms (aktuell DUDEN) in die Kontrollleiste und kan...
flash-player
roland reiner, 27.12.2014 15:24, 7 Antworten
Mein Flashplayer funktioniert nicht mehr-Plug in wird nicht mehr unterstütz,auch über google chro...
PCLinuxOS Version 2014.08 "FullMonty" Umstellung auf deutsch
Karl-Heinz Welz, 19.12.2014 09:55, 10 Antworten
Hallo, liebe Community, ich bin 63 Jahre alt und möchte jetzt nach Jahrzehnten Windows zu Linux...