Die Art von Übereinkunft wie sie Microsoft diese Woche mit Novell bekanntgab, würde das Unternehmen gern mit anderen Linux-Unternehmen abschließen, sagte Ballmer in einem Interview mit der Indischen Economic Times. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert den Microsoft-Chef: “Wir würden diese Art von Vereinbarung liebend gern mit jedem treffen, der Linux-Software herstellt – Red Hat, und sonstige”.
Microsoft glaubt, dass Kunden weiterhin für Software zahlen werden, so Ballmer weiter zu der indischen Zeitung. Microsoft jedenfalls gibt reichlich Geld für Linux aus: 240 Mio. Dollar zahlt der Konzern an Novell für Suse Linux Enterprise-Lizenzen, weitere Gelder sollen laut der Vereinbarung für Marketingmaßnahmen und Personal fließen.
Bei einer etwas freien Interpretation der Reaktion von Red Hat auf die Zusammenarbeit zwischen Novell und Microsoft, ist eine ähnliche Vereinbarung für Red Hat wohl “unthinkable”, zu deutsch: undenkbar. Das nämlich ist der Titel der aktuellen Promotion von Red Hat zu dem Thema. Red Hat sieht den Schritt von Microsoft als Beleg dafür, dass der Siegeszug von Linux und Open Source nicht mehr aufzuhalten ist und verspricht auf seiner Webseite, auch künftig keine Kompromisse hinsichtlich der freien Verfügbarkeit einzugehen.






Vielleicht müssen die Vorgänge als Antwort auf das Vorgehen Oracles interpretiert werden, das selbst in den Markt einsteigen will. In Kürze heißt das, dass Linux auf der Serverplattform viel gewonnen hat. Microsoft bietet ja nicht nur Betriebssysteme, sondern auch auch Datenbankprodukte an, die mit Oracle konkurrieren, und, das ist wichtiger, Produktlinien, die darauf aufsetzen. Wenn nun also Unternehmen serverseitig auf Unixplattformen setzen, kann man die eigenen Produkte schlecht darauf aufsetzen. Möglicherweise traut man auch Vista nicht zu auf dem Server wieder Boden gut zu machen. Ein anderer rationaler Grund ist Wettbewerbsrecht. Man vermeidet durch diese Kooperationen wettbewerbsrechtliche Schwierigkeiten. Andererseits besteht… Mehr »
Ich bin mir da nicht so sicher, ob Microsoft den Internet Explorer für Mac OS X nicht mehr anbietet, weil es Safari gibt oder ob Apple sich genötigt sah, einen Browser zu entwickeln, weil Microsoft den Internet Explorer nicht mehr anbieten wollte. Bevor Safari erschien, kam schon ewig kein neuer Internet Explorer mehr für Mac OS X. Die letzte Version (5.2) war eher mit der Windows-Version 5.0 vergleichbar und hatte dazu noch einige Macken, die man von der Windows-Version her nicht kannte (z.B. nicht- Erkennung von Transparenzen bei der Darstellung einiger GIF- und PNG Unterformate). Während Browser Anfang der 1990er… Mehr »