Mediaplayer: Geexbox 1.2 Beta 1

Mediaplayer: Geexbox 1.2 Beta 1

Tim Schürmann
03.11.2008

Nach über einem Jahr Arbeit wurde jetzt die erste BETA-Version der Geexbox 1.2 freigegeben. Diese Linux-Mini-Distribution kommt als LiveCD ins Haus und verwandelt jeden Computer in einen Media-Center- oder Home-Theater-PC (HTPC). Die größte Neuerung besteht in der Aufnahme des X-Window-Systems in Form von X.Org. Zuvor hatten die Macher auf das mittlerweile veraltete VIDIX gesetzt.

Dank der Umstellung erkennt die Geexbox jetzt wesentlich mehr Grafikkarten und Monitormodelle, die es zudem selbstständig einrichtet, wobei es eine passende Auflösung wählt. Darüber hinaus unterstützt die Distribution erstmals Breitbild- und neuere HDTV-Monitore. Über XVideo gibt es obendrauf noch eine beschleunigte Videowiedergabe.

Unter der Haube wurde die Distribution modularisiert. Dank verbesserter Hardwareerkennung lädt sie nur noch die Treiber und Komponenten, die für einen Betrieb tatsächlich notwendig sind. Darüber hinaus wurde die Installation im Hinblick auf eine bessere Bedienbarkeit komplett überarbeitet.

Nicht zuletzt wurde die Geexbox noch für verschiedene Computersysteme optimiert, dartunter der beliebte Eee PC 700 von Asus, die EasyGate Plattform und Mac Rechner auf Intelbasis. Zudem gibt es eine Portierung für 64-Bit Rechner mit x64_64 Architektur, die gegenüber der normalen 32-Bit Variante einen leichte Geschwindigkeitszuwachs verzeichnen soll.

Was ist die Geexbox?

Geexbox setzt bei der Medienwiedergabe auf den bekannten MPlayer, den man wahlweise von einer CD, DVD oder Festplatte mit Inhalten füttert. Alternativ saugt es die Daten auch aus einem LAN oder dem Internet. Die nur fast 20 MB große Distribution läuft vollständig von CD-ROM, der potentielle Media-Center-PC benötigt folglich nicht zwangsweise eine Festplatte. Wer mag, darf mit dem ISO Generator seine ganz persönliche Geexbox zimmern. Über diesen Weg lässt sich beispielsweise ein Film mit auf das Medium brennen und automatisch nach dem Bootvorgang starten. Die Macher versprechen, dass die Geexbox auf jedem Computer der Pentium-Klasse oder einem PowerPC Macintosh flott zu Werke geht.

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