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Quelle: markshuttleworth.com
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Ubuntu 12.04 mit Head-up-Display

Mark Shuttleworth stellt das HUD vor

25.01.2012 Bisher kennt man sie hauptsächlich von Kampfpiloten: Displays, in die Informationen eingeblendet werden. Nun soll auch Ubuntu ein HUD (Abkürzung für Head-up-Display) erhalten.

Die innovative Technologie kündigt Mark Shuttleworth in seinem Blog an. Das Ganze ist nicht nur eine Idee, sondern nimmt bereits konkrete Formen an. Das HUD lässt über ein PPA bereits in einer Vorabversion installieren, eine erste Version soll mit Ubuntu 12.04 erscheinen.

Das HUD besteht aus einem transparenten Fenster, das sich vom oberen Bildschirmrand über die Arbeitsfläche schiebt, sobald Sie [Alt] drücken. In dem Fenster wartet eine Eingabezeile, in die man eingibt, was das Programm tun soll. Das HUD kennt sämtliche Menüeinträge der gerade verwendeten Anwendung. Nutzen Sie etwa Gimp und geben "gauss" ein, schlägt das HUD den Menüeintrag vor, der den "Gausschen Unschärfefilter" aktiviert. Gerade für Anwendungen mit langen verschachtelten Menüs bietet das HUD also enorme Vorteile.

Zukünftig soll die Software noch mehr können. Sie soll Menüaufrufe per Sprache erkennen und eine Eingabe auch dann verstehen, wenn diese nicht exakt den Namen der Anwendung oder des Menüpunkts beschreibt (fuzzy matching). So würde auch die Eingabe von "unscharf" anbieten, den "Gausschen Unschärfefilter" aufzurufen. Mark Shuttlworth spricht daher von einem "intenterface", einem Kunstwort, das sich aus "Intention" und "Interface" zusammensetzt. Die Technik soll zudem lernfähig sein und sich merken, was der User gern und oft tut.

Während erste Früchte des HUD bereits in Ubuntu 12.04 auftauchen sollen, glaubt Shuttleworth, das HUD werde innerhalb der nächsten zwei Jahre reifen. Ersten Code gibt es schon, er lässt sich für die Vorabversion von Ubuntu 12.04 über ein PPA installieren:
sudo add-apt-repository ppa:unity-team/hud
sudo apt-get update
sudo apt-get dist-upgrade
Wer mehr Details zum HUD erfahren will, schaut sich am besten ein Video dazu an.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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