Der französische Linux-Distributor Mandriva hat mit der Auslieferung seiner neuen Distribution begonnen. Als optisches Erlebnis für Nutzer der neuen Ausgabe nennt der Hersteller AIGLX und Xgl für die 3D-Beschleunigung des Desktops. Dass beide Technologien an Bord sind, hält Mandriva für ein Alleinstellungsmerkmal unter den Desktop-Distributionen. Der Nutzer soll durch die größere Hardware-Abdeckung des Duos profitieren. Pflichtgemäß sind die neuen Ausgaben der Office-Anwendungen, Browser und Multimedia-Applikationen enthalten. Beim Linux-Unterbau hat Mandriva Kernel 2.6.17, glibc 2.4, X.org 7.1 und GCC 4.1 integriert sowie die Desktops Gnome 2.16 und KDE 3.5.4.
Die kommerzielle Ausgabe von Mandriva 2007 birgt diverse Software-Beigaben, die nicht frei erhältlich sind. Beispiel ist die Cedega-Technologie, die den Betrieb von Windows-Spielen unter Linux ermöglichen soll. Unklar ist, ob die Cedega-Engine, die eigentlich unter einem Abonnement-Modell (5 Euro pro Monat) vertrieben wird, dauerhaft kostenlos ist. Außerdem sind Antivirenlösungen von Kaspersky dabei und das DVD-Abspielprogramm LinDVD. Letzteres dient dem legalen Abspielen von Film-DVDs, schhreibt Mandiva in der Ankündigung. Außerdem ist das Rennspiel Flatout im Lieferumfang dabei.
Verschiedene Geschmacksrichtungen der Distribution sind im Angebot: Discovery für Einsteiger, Powerpack für Fortgeschrittene und Powerpack+ für den Bereich der kleinen Büros (SOHO). Entsprechend sind die Preise der kommerziellen Ausgaben gestaffelt: Discovery kostet rund 44 Euro, Powerpack 70 Euro und die Plus-Version 180 Euro. Die frei verfügbare Version enthält die kostenpflichtigen Beigaben nicht.




