Das Programm Managelogs verwaltet die beim Apache-Webserver anfallenden Protokolldateien. In der jetzt verfügbaren Version 2.0.0 haben die Entwickler den Build-Prozess umgestellt.
Managelogs verwendet nun Autoconf und Automake. Daneben gibt es ein Mercurial-Repository bei Sourceforge, das den Quellcode bereithält.
Managelogs ist wie die Programme Rotatelogs und Cronolog eine Antwort auf das Problem, dass Log-Dateien irgendwann den vorhandenen Platz füllen und die ältesten Daten gelöscht werden müssen. Das Open-Source-Programm nützt dabei allerdings die Fähigkeit des Apache-Servers, nicht nur in Dateien, sondern auch in eine Pipe zu schreiben. Dadurch gewinnt das Tool Flexibilität: Es bietet Komprimierung zur Laufzeit und kann gleichzeitig mehrere Ausgaben mit unterschiedlichen Konfigurationen erzeugen.
Außerdem lassen sich mehrere Kriterien für Rotation und/oder Löschen der Protokolldateien einstellen. Bei der Rotation lässt sich auch das Ausführen einen es anderen Kommandos anstoßen. Daneben merkt sich Managelog seinen Zustand auch über Stop- und Restart-Vorgänge hinweg.
Managelogs steht unter Apache-2.0-Lizenz. Weitere Informationen sowie Tarballs und RPM-Pakete gibt es auf der Projekthomepage.




