MATE 1.14 veröffentlicht

MATE 1.14 veröffentlicht

Mehr GTK+3

Tim Schürmann
12.04.2016 Nach rund fünf Monaten Entwicklungszeit haben die Macher der Desktop-Umgebung MATE eine neue Version freigegeben. Sie verbessert in erster Linie die Unterstützung von GTK+3, für Anwender gibt es hingegen nur wenige sichtbare Neuerungen.

So nutzen jetzt der MATE System Monitor und Mozo vollständig GTK+3. Die neue Version unterstützt zudem GTK 3.20 in allen MATE Themes. Zeichnet eine Anwendung ihre Benutzeroberfläche selbst, soll es in MATE 1.14 nicht mehr zu Darstellungsproblemen kommen. Der MATE-Desktop ging ursprünglich aus GNOME 2 hervor, das noch auf dem veralteten GTK+2 basierte.

Neben diesen Änderungen unter der Haube bringt MATE 1.14 noch ein paar kleinere Neuerungen für Anwender mit. So kann man in der Touchpad-Konfiguration festlegen, ob das Scrollen per Zweifinger-Geste oder über Wischen am Rand des Touchpads erfolgt. Caja verwaltet ab sofort Python-Erweiterungen separat. Das MATE Panel kann die Größe der Symbole in der Menüleiste und in den Menüpunkten ändern. Die OSD-Anzeige von Lautstärke und Helligkeit lässt sich in MATE 1.14 ein- und ausschalten. Abschließend haben die Entwickler zahlreiche Übersetzungen aktualisiert.

Sämtliche Änderungen listet die offizielle Ankündigung auf, die auch einen Link zu den Quellcode-Paketen bereithält.

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