Auf dem UDS 2011 wurden die letzten Fragen geklärt, um Lubuntu zu einem offiziell unterstützten Ubuntu-Derivat zu machen.
Seit gestern ist es amtlich: Lubuntu wird ein neues Ubuntu-Derivat. In einer UDS-Session in Budapest klärten Mark Shuttleworth und Colin Watson die Details mit Projektmitglied Julien Lavergne. Damit landen die Ubuntu-Pakete im Universe-Repository.
Noch gibt es kein ISO und keine Pakete auf der offiziellen Ubuntu-Seite, doch Lavergne will die Entwickler-Mailingliste des Ubuntu-Projekts informieren, sobald die Software in den offiziellen Paketquellen steckt und es ein installierbares Image gibt. Lubuntu 11.10 wird damit die erste offiziell unterstützte Version der Distribution sein.
Lavergne zeigte sich sehr zufrieden mit der Entscheidung. Er und seine Mitstreiter versprechen sich nicht nur eine höhere Sichtbarkeit der Distribution, sondern möchten auch den Build-Kapazitäten von Canonical verwenden.
Lubuntu läuft vor allem auf sehr schwachbrüstigen Rechnern wie dem Pentium II, die lediglich 128 MByte RAM mitbringen. Dem LXDE-Desktop fehlen einige Komfortfunktionen, dafür braucht er wenig Ressourcen. Lubuntu verwendet unter anderem Pcmanfm als Dateimanager, Chromium als Browser und Sylpheed als E-Mail-Client.






