Luban, eine komponentenorientierte Skriptsprache

Luban, eine komponentenorientierte Skriptsprache

Dass es Skriptsprachen wie Sand am Meer gibt, ist allgemein bekannt. Und auch den Witz, dass “die Linuxer” für jedes Problem eine eigene Skriptsprache erfinden würden, hört man immer wieder.
Ob das zum zum Chinesischen Neujahrsfest (9.2.2005) als Betaversion erschienen Luban, von Xiaochuan(Peter) Huang, einen festen Platz in der Welt der Skriptsprachen findet, wird die Zeit zeigen. Luban soll einerseits so leicht zu programmieren sein, dass es auch für Nicht-Programmierer leicht zu erlernen ist, das “Write-Only-Feature” von Perl vermeiden und zusätzlich noch eine ganze Reihe von Eigenschaften bieten, die man sonst nur von Sprachen wie C++ oder Java (aus dem ein Großteil der Kontrollstrukturen übernommen wurde) kennt.
Luban bietet:

  • C-ähnliche Syntax
  • Reflections
  • ein eigenschaftsbasiertes Komponentenmodell
  • Remote Calls
  • strikte Namenshierarchie
  • Vererbung
  • eine API zum importieren von Datentypen aus C++

Luban läuft unter Linux und dank Cygwin auch unter Windows.

[1] http://www.lubankit.org/

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