Lizenzabkommen in Sachen Android

Lizenzabkommen in Sachen Android

LG zahlt an Microsoft

Ulrich Bantle
16.01.2012
Zu den Herstellern, die wegen von Microsoft gehaltenen Patenten rund um das Android-Betriebssystem Lizenzgebühren an den Software-Konzern zahlen, zählt nun auch LG.

LG habe seine Tablets, Smartphones und andere Geräte mit Android OS (nebst Chrome OS) unter das Lizenzabkommen gestellt, so Microsoft. Über die Details der Vereinbarung schweigen sich die beiden Beteiligten aus. Damit gesellt sich LG zu den zehn Herstellern, die bislang Gebühren an Microsoft zahlen, weil der Konzern Patente und Geschmacksmuster im Bereich der mobilen Geräte angemeldet hat. HTC, Samsung und Acer sind weitere prominente Hersteller, mit denn Microsoft ähnliche Abkommen geschlossen hat.

Im Fall von LG, so lässt Microsoft in einer Mitteilung wissen, fallen rund 70 Prozent der in den USA verkauften Geräte unter diese Vereinbarung. Trotz dem jeweils mit den Lizenznehmern vereinbarten Stillschweigen heißt es, dass Microsoft etwa fünf US-Dollar pro Gerät verlange.

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