Erstmals gibt es die sonst recht umfangreiche OpenSuse-10.3-Distribution auch in einer schlanken Variante: Die Live-Version passt auf eine einzige CD. In einer E-Mail kündigte Novells Produktmanager Michael Löffler an, dass man die Live-CD sowohl in einer Gnome- als auch in einer KDE-Ausführung herunterladen kann. Die ISO-Dateien lassen sich dann als Abbilder auf eine CD brennen.
Die OpenSuse-Live-CD eignet sich als Produktiv- und Rettungssystem und gibt Ein- und Umsteigern die Möglichkeit, OpenSuse auszuprobieren, ohne die eigene Festplatte anzurühren. Die CD gibt es bisher nur in einer englischsprachigen 32-Bit-Version, sie lässt sich auf Wunsch über einen Install-Button dauerhaft auf die Festplatte bannen.
Für gewöhnlich schieben Live-CDs ihre Inhalte nur in den Arbeitsspeicher, laden das Betriebssystem und lassen dabei die Festplatte unangetastet. Das ermöglicht es Benutzern, ein System zu testen, ohne vorhandene Daten zu überspielen. Der Nachteil: Live-Systeme arbeiten in der Regel langsamer als fest installierte Systeme.





