Linuxtag 2010: FFMPEG zeigt Hochauflösendes

Linuxtag 2010: FFMPEG zeigt Hochauflösendes

Sechsfacher Bunny

Ulrich Bantle
10.06.2010 Mit einer Installation von sechs vernetzten Beagle-Boards die den Open-Source-Film Big Buck Bunny auf sechs Monitore übertragen ist das FFMPEG-Projekt nach Berlin gereist. Die Vorschau auf FFMPEG 0.6 ist ebenfalls im Gepäck.

In der ungewöhnlich hohen Auflösung von 2700x1440 Pixel läuft der dafür neu gerenderte Blender-Film auf sechs Monitoren. Mit einem Vierkernprozessor sei das eine monatelange Rechenarbeit für den PC gewesen, erläutert Vladimir Pantelić von FFMPEG.

Die auf der OMAP-Plattform basierenden Beagle-Boards sind via USB-Ethernet verbunden, eines der kleinen Entwicklerboards mimt im Verbund den Master und gibt den Takt vor. Die Boards steuern ihre auf den Speicherkarten liegenden Teile des Films synchron zum Gesamtbild bei. Jedes Board hat einen Ausschnitt des zuvor mit FFMPEG in sechst Teile geschnittenen Filmbild gespeichert.
Pantelić kann den Besuchern des Linuxtags Details zu FFMPEG 0.6 mitteilen. Die neue Version soll in einigen Tagen erscheinen. Eines der Highlights der neuen Release ist die Unterstützung des VP8-Codecs.

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