LinuxUser 01/2011 ab heute am Kiosk

LinuxUser 01/2011
LinuxUser 01/2011

Mal mal!

Jörg Luther
16.12.2010 Ob Pixel, Splines, Vektoren oder Vertices − Linux bereiten keine noch so komplexen 2D/3D-Grafiken Probleme. Viele freie und kommerzielle Programme sorgen für eine große Auswahl bei der Suche nach dem geeigneten Werkzeug für ein Projekt.

Der 3D-Modeller Blender erarbeitet sich schon seit Jahren ein wachsendes Ansehen nicht nur in der Community, sondern auch im professionellen Grafikbereich. Bauen Sie mit uns in unserem Workshop den Webcomic-Helden Dust Puppy nach und lernen Sie dabei die generalüberholte, benutzerfreundliche Oberfläche von Blender 2.5 kennen. Zwischen den Pixel- und Vektorwelten steht der Zwitter Krita: Er verbindet Pixelgrafik mit einem ausgefuchsten Vektoreditor und macht es so möglich, am PC fast wie mit Leinwand und Farbe zu arbeiten.

Die Zehen kommen Ihnen bekannt vor? Sie gehören zum Dust Puppy, den Sie im Blender-Workshop modellieren.

Beim künstlerischen Umgang mit Grafiken stoßen Sie mit Tastatur und Maus allerdings schnell an Grenzen, ein Stift und eine Zeichenfläche erlauben da ein intuitiveres Gestalten. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie Sie die aktuellen Wacom-Grafiktabletts voll ins System einbinden. Neben den Lichtgestalten wie Blender, Gimp und Inkscape tummeln sich in den Repositories oder auf den Webseiten diverser Hersteller noch viele weitere Grafikprogramme: Schnell und ohne Murren verrichten solche schnörkellosen Arbeitstiere die Jobs, die es abseits der Kür auch zu erledigen gilt. Was sie können, zeigen wir anhand der Vektoreditoren Sketsa und Xara Xtreme sowie des Flowcharter-Urgesteins Dia.

Fast wie mit Farbe und Leinwand: Illustrationen mit Krita. (Enrico Guarneri/krita.org, CC-BY-SA 3.0)

Open-Source-Networking muss sich nicht aufs gemeinsame Bugfixen beschränken: Wenn der Hunger drückt, greifen selbst ausgewachsene Geeks gerne zum Kochlöffel. LaTeX glänzt zwar beim Textsatz, vergräzt aber viele Anwender durch komplexe Kommandos. Hier weist die IDE TeXWorks den Ausweg aus der Misere. Mit Upstart (Ubuntu) und Systemd (demnächst in Debian und Fedora) schicken sich zwei Kandidaten an, dem Boot-Prozess einen ordentlichen Performanceschub zu verpassen. Im Vergleich zeigt sich schnell, wo noch Arbeit auf die Entwickler wartet. Außerdem lesen Sie in diesem Heft, wie Sie mit Ailurus das System maßgeschneidert konfigurieren, mit Hotot blitzschnell vom Linux-Desktop aus microbloggen und wie die LV2-Plugins endlich für die Optik bei Audio-Plugins sorgen, die Musiker bei kommerziellen Produkten schätzen. Daneben testen wir mit Peazip einen Allround-Packer, der nicht nur einfach zu bedienen ist, sondern sich auch auf viele Formate versteht.

Web Zwonull mit allen Schikanen: Microblogging-Client Hotot.

Als ganz besonderes Schmankerl zum 10. Geburtstag der Großmutter aller Live-Distributionen finden Sie auf der Heft-DVD Knoppix 6.4 als exklusive LinuxUser-Edition. Mit von der Partie ist außerdem das neue Fedora 14 Laughlin mit innovativer Technik und deutlich mehr Dampf unter der Haube. Wir haben für Sie ein komplettes Paket aus Live-Spin sowie den 32- und 64-Bit-Install-DVDs geschnürt. Außerdem an Bord: Das auf Ubuntu 10.10 basierende Linux Mint 10 Julia -- mit vielen Extras und einer todschicken Oberfläche tatsächlich eine Distribution zum Verlieben.

Neben der komplett ausgestatteten DVD-Edition für 8,50 Euro gibt es LinuxUser auch als kostengünstige No-Media-Ausgabe ohne Datenträger für nur 5,50 Euro. Falls Sie das Heft am Kiosk Ihres Vertrauens nicht finden, können Sie es auch versandkostenfrei via Webshop bestellen. Möchten Sie jeden Monat schon vorab wissen, was die neue Ausgabe bietet, abonnieren Sie die kostenlose, CC-lizenzierte LinuxUser Community-Edition im PDF-Format. Und wollen Sie tagesaktuell erfahren, was in der Redaktion gerade vorgeht, dann werden Sie unser(e) Freund(in) auf Facebook.

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