LinuxTag 2012 vom 23. bis 26. Mai

LinuxTag 2012 vom 23. bis 26. Mai

Open Source unter dem Funkturm

Tim Schürmann
11.03.2012 Der LinuxTag 2012 öffnet in diesem Jahr vom 23. bis 26. Mai in Berlin seine Türen und bietet neben bewährten auch einige neue Veranstaltungsreihen.

Neu ist beispielsweise das Vortragsformat „Open Minds Economy“, das sich vor allem an die Wirtschaft richtet. Die unter diesem Dach am 25. Mai abgehaltenen Vorträge und Diskussionen sollen die Wertschöpfung „durch Kooperation in Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft“ behandeln. Ebenfalls neu ist der Track „open valley berlin“, bei dem am 23. Mai „IT-Innovationen, Erfolgsgeschichten und Fallbeispiele aus der Hauptstadtregion“ im Mittelpunkt stehen sollen.

Für das klassische „Freie Vortragsprogramm“ wurden fast 200 Vorschläge eingereicht. Schwerpunkte bilden in diesem Jahr die Themen System Management, Monitoring, Virtualisierung, Hochverfügbarkeit, Cloud Computing, sowie System- und Kerneltuning.

Neben den Vorträgen gibt es auch wieder eine Ausstellung, für die sich laut Veranstalter bereits die Unternehmen Univention GmbH, init, tarent, Thomas Krenn und interessanterweise auch Microsoft angemeldet haben. Wer sein freies Projekt in der Ausstellung präsentieren möchte, kann sich noch bis zum 20. März bewerben. Die Veranstalter suchen insbesondere Projekte, die noch nicht auf dem LinuxTag waren oder generell erst vor Kurzem veröffentlicht wurden. Kleinere Projekte können sich alternativ auch an sogenannten Meeting Points zu bestimmten Zeiten vorstellen.

Am 23. und 24. Mai findet ein Business- und Behördenkongress statt, diesmal unter anderem zu den Themen „Wege aus dem Lizenz-Dschungel“ und „Freie Software im täglichen Einsatz“. Beim dritten OpenMind ManagerMorning diskutieren 20 Experten am 25. Mai über „Public Sector Application Standards“, also Anwendungsstandards in der öffentlichen Verwaltung.

Wie Schüler (besser) mit Open-Source-Software lernen können, soll der Workshop „Digitale Schule“ am 25. Mai aufzeigen. Einen Tag später geht es auch beim „Academy Day“ um die Bildung respektive Weiterbildung. Zusätzlich bietet das Linux Professional Institute (LPI) eine Vorbereitung auf seine Zertifizierungen an und ermöglicht die zugehörigen Prüfungen zu reduzierten Gebühren.

Abschließend gibt es noch zahlreiche Sonderveranstaltungen, darunter ein Hacking-Contest und Key-Signing-Partys. Weitere Informationen zum LinuxTag liefert die offizielle Internetseite http://www.linuxtag.org.

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Kommentare
Freie Projekte
Ferdinand Thommes, Montag, 12. März 2012 09:47:22
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Zitat:"Kleinere Projekte, die keinen eigenen Stand bezahlen können, dürfen sich an sogenannten Meeting Points zu bestimmten Zeiten vorstellen."

Seit wann müssen denn Freie Projekte, ob klein oder groß, ihren Stand bezahlen. Das finde ich unglücklich formuliert.


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Re: Freie Projekte
Tim Schürmann, Montag, 12. März 2012 10:42:54
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Danke für den Hinweis, ich habe es umformuliert.


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