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Gnash Flow

LinuxFund.org sammelt Geld für Gnash-Player

15.12.2008 Die Non-Profit-Organisation LinuxFund.org unterstützt die freie Flash-Alternative Gnash mit Geld, um die Entwicklung von RTMP zu beschleunigen.

Der freie Gnash-Player soll Adobes Flashplayer Paroli bieten und Flash-Inhalte verschiedener Server abspielen. Gnash kann bereits einige Flash-Inhalte anzeigen, verfügt aber nach wie vor nicht über den vollen Funktionsumfang von Flash. Um die Software zu verbessern, sponsert die Organisation LinuxFund.org die Implementierung von RTMP (Real Time Messaging Protocol) für Gnash.

Dadurch soll Gnash zukünftig in der Lage sein, Videostreams der Open-Source-Flashserver Red5, Cygnal und Dimdim zu empfangen und abzuspielen. Das würde die Zahl an Webseiten erhöhen, deren Inhalte Gnash darstellen kann. Der Entwickler Sandro Santilli soll die Implementierung vornehmen, die von LinuxFund.org veranschlagten Kosten liegen bei 8.500 US-Dollar − umgerechnet etwa 6.300 Euro.

"Die Arbeit wird verschiedene Open-Media-Clients und Server miteinander verbinden. Diese Finanzspritze hätte zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können", schreibt Gnash-Chefentwickler Rob Savoye in einer Pressemitteilung. Er gehört zur "Open Media Now!"-Stiftung, die Teil des GNU-Projekts ist. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, freie Werkzeuge zur Erstellung und Verteilung kreativer digitaler Inhalte zu entwickeln. Unter anderem profitiert auch der freie Videoeditor Lives von den Spenden von LinuxFund.org.

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Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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