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Tom's Hardware hilft beim Ubuntu-Umzug

Linux-Umstiegsanleitung für Windows-Poweruser

22.05.2009 Die renommierte und besonders in Windows-Kreisen populäre Seite Tom's Hardware hat eine detaillierte Anleitung zum Umstieg auf Ubuntu 9.04 speziell für Windows-Anwender veröffentlicht.

Auf 9 Seiten erklärt Adam Overa den Windows-Usern, wo sie was in Ubuntu finden und beschreibt den Umstieg selbst in 7 Schritten. Adam erklärt zuerst, dass er kein fanatischer Linux-Fanboy sei, und dass ihn Vista in die Arme von Ubuntu getrieben hat, was für ihn der legitime Nachfolger seines geliebten Windows XP sei.

Die Umstiegsanleitung setzt keinerlei Linux-Wissen voraus, ist aber auch nicht für vollkommene Computeranfänger geschrieben, sondern ausschließlich für erfahrene Windows-Anwender. Auf Shell-Hacking verzichtet der Autor vollständig, alles wird grafisch gelöst. Adam empfiehlt, dass Umstiegswillige die Anleitung einmal vollständig durchlesen, bevor sie mit der Installation beginnen. Diese Anleitung sollte jeder Linux-Nutzer auf jeden Fall in seinen Bookmarks sichern.

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Kommentare
Na ob das mal hilft...?
Pommes (unangemeldet), Freitag, 22. Mai 2009 15:53:35
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Meiner Meinung nach macht für einen Windows-User, der sich nicht mti der Funktionsweise von Unix vertraut machen will, ein Umstieg auf ein Linux - welches auch immer - keinen Sinn.
Weiter glaube ich sogar, dass die Zielgrupper der Windows Power-User auch ohne diesen Artikel leicht Ubuntu 9 installieren können. Diese wird ja inzwischen vollständig durch Assistenten unterstützt. Das Konzept der Mountpoints wird kurz angerissen, das ist sicher nützlich bei der Installation. Aber vermutlich kann in den meisten Fällen einfach die Voreinstellung übernommen werden.
Aber jetzt will der neue glückliche Linux-User sein problemlos installiertes Betriebssystem auch benutzen und hier stößt er schnell an seine Grenzen. Vermutllich bereits nach der Anmeldung, wenn er feststellt, dass auf seinem 22" Monitor nur eine minimale Auflösung läuft, weil etwa seine Grafikkarte nicht vernünftig unterstützt wird. Er wird es nicht hinbekommen, den Grafiktreiber unter Linux zu installieren und der Hass auf das neue Betriebssystem wird sofort sehr groß sein, denn nicht richtig funktionierende Grafikkarte ist ein KO-Kriterium. Also wird er sich sein zwar problemlos installiertes, aber nicht betreibbares Linux-System schon bald wieder in die Haare schmieren.
Wer ein Windows-Power-User war und umsteigen will, der will auch Power-User bleiben. Das kann er aber nicht werden in einem Linux-System, in dem eine grafische Oberlfäche nur der Aufsatz auf ein System bietet, in dem alles in Dateien konfiguriert wird und über die Kommandozeile wahre Wunder bewirkt werden können, an Stellen, an denen die grafische Oberfläche schon lange aufgegeben hat. Zudem sind sämtliche grafischen Linux-Oberflächen zwar extrem flexibel konfigurierbar, aber eben auch extrem schwerfällig und Benutzerunfreundlich. Gerade für Einsteiger ein Labyrint von Funktionen, Menüs und Schaltern.
Aus diesen Gründen und wegen der Erfahrungen der letzten Jahre bin ich zu folgendem Schluss gelangt: Ein Linux verwendet man am besten, indem man ein Windows mit PuTTY installiert und damit auf das Linux-System zugreift. Nämlich als Server und nicht als Desktop-Betriebssystem.


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Re: Na ob das mal hilft...?
Frites (unangemeldet), Freitag, 22. Mai 2009 16:04:20
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Hört sich alles sehr nach Vorurteilen an, finde ich.

Die Installation des original Grafikkartentreibers ist zumindest bei Ubuntu auch nur mit zwei/drei Klick erledigt.

Man bekommt sogar mitgeteilt, dass proprietäre Hardware-Treiber verfügbar sind. Man bekommt dann eine Übersicht welche Treiber man installieren kann, und wählt halt den neuesten Grafiktreiber aus. Danach ein Neustart und das wars dann auch schon.


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Re: Na ob das mal hilft...?
Superdaddy , Dienstag, 26. Mai 2009 12:20:17
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Zitat : Danach ein Neustart und das wars dann auch schon.

Das passt zu Windoof-Poweruser. Sogar meine Computerfeindliche Frau weiß das ab und wieder anmelden ausreicht. ;-)


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Re: Na ob das mal hilft...?
Hans-Georg Eßer, Freitag, 22. Mai 2009 17:00:25
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Auch der Windows-Power-User wird nach den ersten Schritten die Shell entdecken und da wohl keine größeren Probleme haben; diese Leute basteln an Registry-Einträgen rum, sind es gewohnt, zu Windows-Problemen via Google und in Newsgroups oder Foren Hilfe zu finden etc. -- das läuft alles bei Linux genauso, bis auf die zentrale Registry, obwohl es so was für Gnome-Einstellungen ja z. B. auch gibt (gconf). Man muss dann halt die Syntax der Shell erlernen, aber das geht (für Power-User) auch fix.

Dabei definiere ich Power-User nicht als "benutze seit 15 Jahren Word und Excel", sondern als "suche bei Problemen die Ursache und finde eine Lösung", und diese Einstellung überträgt sich auf jedes Betriebssystem.


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Re: Na ob das mal hilft...?
man-draker (unangemeldet), Samstag, 23. Mai 2009 17:32:55
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""Aus diesen Gründen und wegen der Erfahrungen der letzten Jahre bin ich zu folgendem Schluss gelangt: Ein Linux verwendet man am besten, indem man ein Windows mit PuTTY installiert und damit auf das Linux-System zugreift. Nämlich als Server und nicht als Desktop-Betriebssystem. ""

Deine Aussage enthält einen kapitalen Fehler: Hättest du geschrieben, "Ein Linux verwende *ich* am besten," hätte dir hier jeder zugestimmt.

So wie du es geschrieben hast, könnte es falscher kaum sein.


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Re: Na ob das mal hilft...?
Daniel (unangemeldet), Montag, 25. Mai 2009 08:03:27
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Also ich aus meiner Sicht kann nur sagen: ein "Einsteigerfreundliches" Linux mit vielen grafischen Assistenten lässt die Hürden beim Umstieg nicht so hoch erscheinen. Ich selbst bin als "Windows-Power-User" vor einigen Monaten eher zufällig auf Ubuntu gestoßen, hab ein wenig in Linux reingeschnuppert, es hat mich überzeugt, und mittlerweile hab ich SUSE auf meinem Rechner als primäres System.

Und es stimmt: Man landet schnell bei der Konsole, und die ist gar nicht so schlimm wie man beim ersten Blick vielleicht denkt. Trotzdem schreckt diese Vorstellung viele Windows-Nutzer zunächst ab.

Ich vermisse bei Linux bislang übrigens gar nichts. Im Gegenteil: ich entdecke immer mehr, bei dem ich mich oft frage, wie ich eigentlich jahrelang ohne auskommen konnte.


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