Linux-Router hat überlebt

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Ulrich Bantle
02.12.2005

Der Linksys-WLAN-Router WRT54G ist wegen seiner mit OpenWRT [1] modifizierbaren Firmware in Linux-Kreisen beliebt. Dass Linksys vor einigen Wochen ankündigte, mit VxWorks ein anderes, nicht zum Modifizieren geeignetes Betriebssystem einzusetzen, stieß auf Betrübnis und Protest gleichermaßen. Und siehe da, Linksys besann sich und bietet den Router als WRT54GL in einer Linux-Ausgabe an - was das "L" im Produktnamen dokumentieren soll. Den Quellcode der Firmware veröffentlicht die Cisco-Tochter unter diese Adresse [2]. Im Januar soll in Deutschland der Verkaufsstart sein. 80 Euro gelten als Preisempfehlung.

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Kommentare
Re: Linux-Router hat überlebt
Dieter Drewanz, Dienstag, 06. Dezember 2005 15:42:28
Ein/Ausklappen

Zufaelligerweise habe ich den WRT54G (WLAN Router mit Switch) gerade guenstig erstanden (wird voerst von mir als Switch/HUB verwendet). Welche Software er hat, weiss ich nicht. Zumindest musste ich ihn zum erstmal an einen Windows Rechner haengen. Vorher ließ er sich ueberhaupt nicht ansprechen, weder unter Windows noch unter Linux. Die Software CD laeßt die naechsten Schritte der Installation erst zu, wenn diese einen Internetzugang gefunden hat (Vielleicht war er daher so guenstig mit Mail in Rabate).
Welche Software der Router intern hat, weiss ich leider nicht. Im Fenster Update hat es der Router nicht verraten.

Somit waren folgende Schritte notwendig:
1) Software CD einlegen in Windows Rechner
2) Windows Rechner ohne Internet habe ich so konfiguriert, dass dieser als Rechner fungiert, der seinen Internetzugang anderen Rechnern zur Verfuegung stellt (Modem und WLAN). Router, mitgeliefertes LAN Kabel dort in Buchse DSL, und Computer (LAN Buchse) verbunden, Router ans Netz gehaengt und hochfahren lassen (keine Taste druecke!).
3) Das Kabel entfernen und den Computer wieder umkonfigurieren (nicht booten, Router eingeschaltet lassen). Das Kabel in den LAN Anschluss beim Router stecken und mit dem Computer (LAN Buchse) verbinden. Jetzt laeuft der Rest der Installation von der CD. Vergebenen Namen und Passwort gut merken!
4) Erst ab jetzt ist das Menue des Routers ueber Eingabe von 192.168.1.1 im Browser "anstelle z.B. von "www.linux-community.de" erreichbar. Er fraegt dann noch nach dem Namen und Passwort!.
5) Nun ist der Router auch in Linux verwendbar. Mit der Eingabe von 192.168.1.1 laest dieser sich nun auch unter Firefox mit Suse 9.3 erreichen.

Es geht fast alles. Nur der Aufruf von bestimmten log-Funktionalitaeten, bricht dieser die Verbindung ab und beendet aprupt den Firefox. Das passiert, wenn man sich die Liste der momentanen Vebindungen (MAC und IPs) ansehen will. Diese oeffnen unter Windows ein extra Fenster und diese gehen nicht. (Die Hilfefenster gehen, es wird ein neues Firefoxfenster aufgemacht.)


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Re: Linux-Router hat überlebt
Dieter Drewanz, Montag, 12. Dezember 2005 17:20:47
Ein/Ausklappen

Ergaenzung (da leider nicht editierbar): Der Router hat eine SW-Version v1.00 vom August 2005. Mit dem Konqueror (Suse 9.3) gehen im Gegensatz zum Firefox auch die log-Funktionalitaeten (z.B. MAC und IP der momentan verbundenen Rechner).



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