In vereinzelten Filialen der Supermarktkette Real finden Kunden dieser Tage Linux-Rechner in den Regalen. Das Verkaufsgebiet erstreckt sich allerdings nur auf die Region Ost, die aus den neuen Bundesländern besteht. Auch auf den Webseiten der Metro-Tochter finden sich die Rechner nicht. Die Wahl des Vertriebsgebietes ist laut Heise-Newsticker willkürlich vollzogen worden.
Im Angebot stehen Desktop-PCs der Marke Medion mit vorinstalliertem Linspire Linux. Als CPU kommt ein Celeron D336 (2800 MHz) zum Einsatz, unterstützt von 256 MByte RAM, 40-GByte-Festplatte und DVD-Laufwerk. Kunden bekommen den Computer für 299 Euro.
Linspire ist als anwenderfreundlich konzipierte Distribution bekannt, die das Verhalten von Windows zu weiten Teilen imitiert. Die Firma arbeitet schon lange daran, Linux-PCs in Warenhäusern zu verkaufen. In den USA gibt es entsprechende Systeme in Wal-Mart-Filialen. Kooperationen scheinen bei Linspire auch in anderen Bereichen immer wichtiger zu werden. So eröffnete CEO Kevin Carmony kürzlich eine Umfrage auf ubuntuforums.org bezüglich der Integration des Click’n’Run-Warenhauses in Ubuntu.




