Frisch und spritzig

Linux Mint 7 mit dem Codenamen "Gloria" veröffentlicht

Linux Mint 7 mit dem Codenamen "Gloria" veröffentlicht

Marcel Hilzinger
28.05.2009 Clement Lefebvre hat eine neue Version von Linux Mint zum Download freigegeben. Sie bringt ein neues Menü und einen überarbeiteten Paketmanager.

Das neue Mint macht auf den ersten Blick einen spritzigen Eindruck. Dafür sorgt nicht nur das neue Wallpaper und das in Grün und Grau gehaltene Theme, sondern auch die neue Basis: Ubuntu 9.04 mit Kernel 2.6.28 und Gnome 2.26. Laut Release Notes benötigt Mint zur Installation zwar 512 MByte RAM, für den Betrieb reichen aber auch 256 MByte.

Zu den Hauptneuerungen gehört neben dem optischen Update der Software Manager Mintinstall. Einem App-Store nicht unähnlich zeigt er zu den meisten Programmen auch eine Wertung und einen Screenshot an. So kann sich der Nutzer ein besseres Bild machen, ob das Programm wirklich das gesuchte ist. Daneben bringt die Distribution als Paketmanager auch Synaptic mit.

Der Software Manager von Linux Mint zeigt Bewertungen, Nutzerkommentare und einen Screenshot an.

Beim Menü hat sich Linux Mint für einen Mischung aus dem KDE-Kickoff-Menü und dem Gnome-Menü von OpenSuse entschieden. Ein zusätzliches Eingabefeld erlaubt eine Schnellsuche in den vorhandenen Anwendungen.

Das Hauptmenü von Linux Mint in einem dezenten Grün-Grau.

Linux Mint gibt es in zwei Varianten: Die Main Edition enthält neben freier Software auch proprietäre Komponenten wie Flash-Player und Multimedia-Codecs und ist nur als CD erhältlich. Die Universal Edition besteht nur aus freier Software und ist auch als DVD erhältlich. Vorerst gibt es Mint Linux 7 nur als 32-Bit-Version, wer die 64-Bit-Variante möchte, muss auf Linux Mint 6 ausweichen.

Erfrischend anders: Das Ubuntu-Derivat Linux Mint 7.

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