Linux Mint 17.1 veröffentlicht

Linux Mint 17.1 veröffentlicht

„Rebecca“ in Cinnamon und Mate

Tim Schürmann
02.12.2014 Die Macher der Distribution Linux Mint haben die neue Version 17.1 veröffentlicht. Anwender können derzeit zwischen den Desktop-Umgebungen Cinnamon- und Mate wählen. Die beiden umfassen auch gleichzeitig die größten Neuerungen.

So liegt Cinnamon in der Version 2.4 vor. In ihr haben die Entwickler vor allem Fehler behoben und viele kleinere Verbesserungen vorgenommen. So öffnet beispielsweise ab sofort die Tastenkombination [Super+e] das Heimatverzeichnis. Cinnamon 2.4 unterstützt zudem Touchpads mit einem Mauskknopf (wie die in aktuellen Macbooks). Des Weiteren lässt sich die Desktop-Schriftart anpassen. Die Fenster zum Einstellen eines Themes und der Hintergrundbilder haben die Entwickler überarbeitet und übersichtlicher gestaltet. Cinnamon zeigt zudem auf Wunsch wechselnde Hintergrundbilder an (Slideshow).

In den neuen „Privacy Settings“ können Benutzer Cinnamon anweisen, sich nicht mehr die zuletzt geöffneten Dateien zu merken. Des Weiteren lassen sich ab sofort auch die Benachrichtigungen abschalten. Der Dateimanager Nemo besitzt eine neugestaltete Werkzeugleiste und unterstützt Embleme, die sich Dateien und Verzeichnisse anheften lassen.

Linux Mint 17.1 mit Cinnamon-Desktop

Mate kann neben seinem eigenen Window Manager Marco auch Compiz verwenden. Damit kommen Anwender in den Genuss von 3D-Effekten, wie einem rotierenden Desktop. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere kleinere Verbesserungen. So kann man etwa im Dateimanager mit einem Rechtsklick auf ein Verzeichnis dessen Farbe ändern.

Überarbeitet haben die Entwickler auch den in beiden Editionen enthaltenen Update Manager. Er fasst jetzt mehrere zusammengehörende Aktualisierungen in einem Eintrag zusammen. Dadurch wirkt die Liste mit den angebotenen Aktualisierungen aufgeräumter. Umgekehrt können sich hinter einer Aktualisierung auch mehrere neue Pakete verbergen. Des Weiteren dürfen Anwender in einem neu gestalteten Kernel-Selection-Screen einen der vorhandenen Linux-Kernel aussuchen.

Die Spracheinstellungen kommen ebenfalls in einem neuen Gewand daher. Sie sollen jetzt mehr Informationen übersichtlicher präsentieren. Linux Mint nutzt zudem standardmäßig die Schriften aus dem Noto-Paket. Sie sollen gut aussehen und zudem einige (asiatische) Sprachen besser unterstützen.

Sämtliche weiteren Verbesserungen verraten die Release Notes für Linux Mint 17.1 Cinnamon und Linux Mint 17.1 Mate.

Anwender von Linux Mint 17 sollen in ein paar Tagen eine neue Version des Update Managers erhalten, über den sie dann bequem auf die neue Version umsteigen können. Die Entwickler wollen Linux Mint 17.1 bis ins Jahr 2019 mit Updates versorgen (Long Term Support). Damit folgt das Projekt der im Mai angekündigten neuen Release-Strategie.

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