Linux Mint 12 ist fertig

Linux Mint 12 ist fertig

Finale

Jens-Christoph Brendel
28.11.2011
Am Wochenende haben die Entwickler die neue Version 12.0 der von Ubuntu abgeleiteten Distribution Mint freigegeben.

Mint, das derzeit und schon seit längerem bei Distrowatch die Rangliste der beliebtesten Distributionen anführt, ist jetzt in der Version 12 mit dem Codenamen "Lisa" erschienen. Im Unterschied zu Ubuntu 11.10, von dem es abstammt, verwendet Mint nun Gnome 3 per Default als Desktop, den es mit den Mint Gnome Shell Extensions (MGSE) noch um Elemente wie ein Startmenü und eine Fensterliste erweitert. Dank des neuen Meta-Package MATE lassen sich außerdem Gnome 2 und Gnome 3 parallel verwenden. Der kontrovers diskutierte Unity-Desktop von Ubuntu ist dagegen nicht mit an Bord. Weitere Verbesserungen betreffen die Optik des Betriebssystems und die eingebundenen Suchmaschinen. Im Mint-Blog sind die neuen Features beschrieben und die Downloadmöglichkeiten verlinkt. (Diese Meldung stammt vom Magazin Admin)

Linux Mint 12, Lisa, ist fertig.

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Kommentare
Noch so eine unkritische Erwähnung von Distrowatch
Victor (unangemeldet), Montag, 28. November 2011 14:28:27
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Distrowatch bietet keine "Rangliste der beliebtesten Distributionen", sondern eine Rangliste derjenigen Distributionen, deren Beschreibungsseiten am häufigsten aufgerufen werden. Diese Statistik ist selbst nach Aussage des Distrowatch-Gründers nicht wirklich ernstzunehmen.

Das Distrowatch-Ranking sollte in keinem seriösen journalistischen Text (auch nicht in einem kurzen Abriss) angeführt werden, ohne es in einen größeren Kontext zu stellen. Insbesondere deuten sämtliche Quellen, die den Versuch unternehmen, die tatsächliche *Nutzung* von Distributionen zu messen, auf einen vergleichsweise geringen Marktanteil von Linux Mint hin.


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Re: Noch so eine unkritische Erwähnung von Distrowatch
Peter Unbek (unangemeldet), Dienstag, 29. November 2011 12:06:28
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Zitat:
"Distrowatch bietet keine "Rangliste der beliebtesten Distributionen", sondern eine Rangliste derjenigen Distributionen, deren Beschreibungsseiten am häufigsten aufgerufen werden."

Sie spiegelt damit aber immer noch das Interesse an einer Distribution wieder und ist meiner Meinung nach ein sehr guter Anhaltspunkt, welche Distributionen derzeit im Fokus des öffentlichen Interesses stehen. Man sieht ja auch schön wie nach der Veröffentlichung einer Distribution die Zahlen in der Rangliste für diese Distribution nach oben schnellen.

Die echte, tatsächliche Nutzung von Distributionen kann man meiner Meinung nach überhaupt nicht messen. Wer das probiert, liefert ebenfalls nur unsinnige Zahlen - von daher würde ich deiner Aussage, dass LinuxMint nur einen geringen Marktanteil aufweist auch nicht folgen wollen. Da ist die Distrowatch-Methode noch mit am besten.


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