Der Linux-Distributor Linspire hat seine Konditionen für den Zugang zum Click-and-Run-Warenhaus (CNR) geändert. Mussten Anwender vormals 20 US-Dollar jährlich für den Zugang bezahlen, entfällt dieser Abopreis ab sofort. Alle Freespire- und Linspire-Benutzer können nun kostenlos Software über das Linspire-Warenhaus installieren und verwalten.
Kurz nach der Veröffentlichung der Freespire-Distribution 1.0 fügt sich dieser Schritt in den von Linspire kürzlich neu eingeschlagenen Weg ein. Der Distributor erhöht mit Freespire und nun mit dem kostenlosen Zugang zum Warenhaus die Verbreitung seiner Distribution und baut nach und nach die Hürden ab, Freespire/Linspire zu installieren. Freespire ist eine Community-basierte Distribution, die – ähnlich wie OpenSUSE für Suse Linux und Fedora für Red Hat – als Basis für das kommerzielle Linspire Linux dient.
Das CNR-Warenhaus besteht aus einer Software, die als grafische Oberfläche dient und einem Serversystem, auf das Anwender mit der CNR-Software zugreifen. Darüber lässt sich dann Software schnell und einfach suchen, installieren, konfigurieren und entfernen. Neben dem nun kostenlosen Zugang erhalten Benutzer auch kostenpflichtige Applikationen über CNR, etwa Star Office, Win4Lin oder Cedega.
Neben dem kostenlosen Zugang gibt es immer noch den bekannten so genannten Gold-Service für 50 US-Dollar pro Jahr. Gold-Mitglieder erhalten zusätzliche Dienstleistungen wie Rabatte auf kommerzielle Software, Support-Vorrecht oder kostenlosen Zugriff auf die Lassist-Software.





Hallo,
damit dürfte sich zumindest die Vermutung von Linux-User zerschlagen haben, dass Freespire nur eine Werbeplattform für das Warehouse sein soll :-) Die Frage ist nur, ob sich nicht all jene nun ver…t vorkommen, die vor gar nicht allzu langer Zeit Geld für etwas ausgegeben haben, das andere nun kostenlos bekommen.
Grüße
Ich nehme mal an, daß die dann für ihre gezahlten Mäuse dann Kauf-Programme herunterladen können, denn wenn Mr. Robertson auf eines sicher achtet, dann ist das gute Publicity …
Ich frage mich, ob das jetzt für Linspire ein zwingender Schritt gewesen sein muß, im Angesicht des Ubuntuversums … da malt sich bei einigen anderen Distributionen ja auch der Fall in die Bedeutungslosigkeit am Horizont ab.