Kurzbericht vom 8. KDE-PIM-Treffen in Osnabrück

Kurzbericht vom 8. KDE-PIM-Treffen in Osnabrück

Kroupware-Treffen

Markus Feilner
15.01.2010 Mit einer ausgedehnten schottisch-deutsch-holländischen Schneeballschlacht ging das 8. Treffen der KDE-PIM-Entwickler in Osnabrück einher. Nebenbei wurde auch fleißig gearbeitet.

Ganz im Zeichen der mobilen Geräte stand das 8. Entwicklertreffen der KDE-Groupware-Fraktion. Kontact soll schnellstmöglichst auf mobile Plattformen wie Maemo 5 und Windows Mobile portiert werden, wenn es nach den Plänen des Kolab Konsortiums unter Federführung von Intevation und Kdab geht. Von Kolab gibt es in letzter Zeit immer wieder neue Versionen des Windows-Ports von Kontact, zuletzt mit One-Click-Installer.

In einem Gastvortrag stellte Patrick Ohly das von Intel (Moblin) gesponsorte Synchronisationsframework Syncevolution vor, das sich vielleicht zu einer zentralen Schnittstelle für Akonadi entwickeln könnte. Bisher stehen dem noch einige Architekturprobleme und Inkompatibilitäten bei Endgeräten im Weg. Mit Gnomes Groupware-Client hat das Tool trotz des verwirrenden Namen nichts zu tun.

Im Release Candidate von KDE 4.4. stehen derzeit die ersten Kontact-Anwendungen bereit, die ihre Daten in Akonadi speichern, ab KDE 4.5 sollen zum Adressbuch auch Mail, Kalender und nach und nach die zahlreichen restlichen Anwendungen kommen. Ein Problem dabei dürfte der Migrationspfad sein, es gilt, jeden Datenverlust für User, die von älteren Versionen auf Akonadi-basiertes Kontact umsteigen, zu vermeiden.

Weitere Themen der Disussionsrunden waren:

  • Kontact und lokale Anwendungen als Gegenpol zum allgemeinen Verlust an Privatsphäre in Zeiten des Web 2.0,
  • Testumgebungen (nicht nur für Entwickler),
  • und das allseits beliebte Thema KDE-Marketing. Von einer gezielteren und stärkeren Präsenz in Webseiten wie LinkedIn, Facebook, Youtube, Twitter und einem KDE-PIM-Planet (in Anlehnung an Kde-Planet) reichen die Vorschläge.

Ein weiteres Thema stellt wohl eher ein Luxusproblem dar: Gute QT/KDE/PIM-Entwickler werden in den meisten Fällen sofort von den schnell wachsenden Unternehmen in dieser Branche abgeworben, deshalb einigten sich die Teilnehmer von Osnabrück 8 darauf, mehr Eigenwerbung für Programmierer und Junior Contributors zu initiieren.

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