Krusader für KDE 4

Krusader für KDE 4

Krusader 2.0

Nach rund einem Jahr Entwicklungsarbeit hat das Krusader-Team Version 2.0 des Zweipanel-Dateimanagers veröffentlicht.

Krusader ist ein traditioneller Zweifenster-Dateimanager für den KDE-Desktop, quasi das grafische Pendant zum Midnight-Commander. Der Alleskönner unterstützt über diverse KDE- und Kommandozeilentools nicht nur das Packen und Entpacken sehr vieler komprimierter Formate, sondern bietet auch FTP- und SFTP-Support sowie einen integrierten Editor für Textdateien.

Mit Version 2.0 haben die Entwickler nun die Portierung auf Qt4 und KDE 4 abgeschlossen und zum ersten Mal seit über einem Jahr wieder ein stabiles Release veröffentlicht. Wer Krusader selbst kompilieren möchte, lädt sich den Quellcode von der Projektseite herunter und führt im Hauptverzeichnis die Befehle cmake . , make und sudo make install aus. Krusader benötigt für die volle Funktionalität zahlreiche Entwicklerpakete, mit den üblichen KDE-Devel-Paketen lässt sich der Dateimanager aber bereits kompilieren, es fehlen dann allenfalls spezielle Funktionen, wie zum Beispiel der Diff über Kompare.

Die Download-Seite bietet eine Übersicht über fertig kompilierte Pakete und die Installation unter Gentoo, Debian, Ubuntu, Fedora und anderen Distributionen. OpenSuse-Nutzer finden im KDE-4-Community-Repository entsprechende One-Click-Install-Pakete.

Krusader ermittelt den Speicherbedarf einzelner Verzeichnisse und zeigt ihn als Balkendiagramm an.

Krusader ermittelt den Speicherbedarf einzelner Verzeichnisse und zeigt ihn als Balkendiagramm an.

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3 Kommentare
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Der ohne Namen
17 Jahre her

Die Qualität Ihrer Artikel läßt immer mehr nach.

> Die Download-Seite bietet eine Übersicht über fertig kompilierte Pakete für Gentoo …

Lach’, Gentoo nicht verstanden.

> .. Debian, Ubuntu und Fedora.

Ja, aber keine für die vorgestellte 2.0 Version.

Recherchiert hier überhaupt noch jemand vor dem
Schreiben?

Eilert Eilig
17 Jahre her
Reply to  Der ohne Namen

Ich lese da nichts von fertig compilierten Paketen für Gentoo.

Hinweis an “Linux Community” Autor: Falls der Artikel nachträglich noch verbessert wurde, ist das kein Makel, sondern eher ein Qualitätszeichen. Ein deutlich platziertes [Update] im Text (wie beim Heise Newsticker) wäre nicht peinlich, sondern vom Leser positiv bewertet.

Marcel Hilzinger
17 Jahre her
Reply to  Eilert Eilig

Ich habe den letzten Absatz umformuliert, um den hohen Qualitätsanforderungen unserer treuen Stammleser zu genügen.

P.S. Ein [Update] setzen wir nur vor die News, wenn sich inhaltlich etwas verändert hat, bei obiger News war es aber reine Kosmetik.

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