Selbsterneuerung

Kroah-Hartman schlägt Rolling Release für Opensuse vor

Kroah-Hartman schlägt Rolling Release für Opensuse vor

Mathias Huber
02.12.2010
Der Suse-Entwickler Greg Kroah-Hartman hat ein Projekt namens Tumbleweed angeregt, ein Opensuse-Repository, das sich fortlaufend aktualisiert.

Bei einer solchen Rolling Release gibt es keine Sprünge in der Aktualisierung, sie erfolgt kontinuierlich Paket für Paket. Bei Linux-Distributionen wie Arch, Gentoo oder Foresight ist das gängige Praxis. Den Unterschied zu Opensuses Factory-Zweig sieht Kroah-Hartman darin, dass Tumbleweed nur stabile Software enthalten soll, die zuverlässig funktioniert, Factory aber die allerneuesten Versionen liefert. Beim Kernel verwendet Factory beispielsweise bereits die Release Candidates jener Version, die ins nächste Opensuse eingehen soll. Tumbleweed werde aber nur Stable-Kernel einsetzen, schreibt Kroah-Hartman an die Opensuse-Mailingliste.

Einen Vorteil für die Anwender könnte Tumbleweed insbesondere bei jenen Softwarepaketen bieten, deren neue Versionen aus Termingründen nicht mehr in eine reguläre Opensuse-Version gelangt sind, beispielsweise Gnome mit seinem 6-monatigen Zyklus. Greg Kroah-Hartman plant, Tumbleweed nach der Veröffentlichung von Opensuse 11.4 zu starten, bis dahin möchte er den Workflow vorbereiten. In der Zwischenzeit diskutiert die Opensuse-Community den Vorschlag auf der Mailingliste.

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Kommentare
Ja bitte!
Ian Christ (unangemeldet), Montag, 06. Dezember 2010 14:30:03
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Der mann spricht mir aus dem Herzen! Dafür würde ich sogar von Ubuntu wieder zu OpenSuSE wechseln!


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Daumen hoch
max. (unangemeldet), Donnerstag, 02. Dezember 2010 13:43:10
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Greg ist das beste, was Novell zurzeit zu bieten hat. Weiter so!


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Sehr gut
Matthias Drexler (unangemeldet), Donnerstag, 02. Dezember 2010 13:30:02
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Ich persönlich finde das einen hervorragenden Vorschlag.
Factory ist zu unstabil.
Tumbleweed könnte ein guter Weg werden.


Bewertung: 159 Punkte bei 16 Stimmen.
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