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Zahl mit Linus' gutem Namen

Kreditkarte von der Linux Foundation

29.07.2009 Die neue Tux-Kreditkarte der Linux-Foundation soll zur Finanzierung von Community-Projekten beitragen.

Das Linux-Wappentier schmückt die Visa-Karte, herausgegeben von der Non-Profit-Organisation in Kooperation mit der US-amerikanischen UMB-Bank. Fünzig US-Dollar erhält die Linux Foundation von jeder aktivierten Kreditkarte, außerdem Prozente von jedem Kauf, der mit der der Karte bezahlt wird. Alle Einnahmen hieraus sollen direkt in Community-Events fließen, außerdem will die Stiftung damit Reisekosten für Open-Source-Community-Mitglieder finanzieren. Jim Zemlin, Geschäftsführer der Linux Foundation erläutert: „Enige Leute scheiben Code, während andere am Marketing oder der Verteidigung von Linux arbeiten. Die Kreditkarte mit Linux-Markenzeichen ist eine einfache Möglichkeit für jeden, zum Wachstum von Linux beizutragen.“

Der Tux als Zahlungsmittel ist dabei keine neue Idee: Auf dem Linuxtag 2009 war das Projekt Linux Fund unter den Ausstellern. Bereits seit rund zehn Jahren sammelt Linux Fund Spenden mittels Kreditkartenzahlung für verschiedene Open-Source-Projekte, laut Webseite sind aktuell Gnash, Inkscape und der BSD Fund unter den Begünstigten. Im Sog der Bankenkrise hatte auch das Projekt Rückschläge zu verkraften, wie die Mitarbeiter vor Ort berichteten. Der Glaube an die Idee mit der Spende über Kreditkartenzahlung ging darüber nicht verloren, und so will das Projekt demnächst auch in Europa verstärkt aktiv werden.

Derzeit können nur US-Bürger die Tux-Kreditkarte der Linux Foundation nutzen, weitere Länder sollen in den nächsten Monaten dazukommen.

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