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Fotografisches Gedächtnis

Kphotoalbum 4.0 für KDE 4

12.05.2009 Kphotoalbum gibt es nun in einer neuen Version für den KDE-4-Desktop. Die bringt viele Features von KDE 3 mit, aber auch ein paar kleinere Neuerungen.

Kphotoalbum dürften einige KDE-Anwender noch unter dem früheren Namen KimDaBa kennen. Die Album-Software liegt nach einer zeitintensiven Portierung nun in einer neuen Version 4.0 für KDE 4 vor, die im wesentlichen die alten Features der KDE-3-Variante restauriert, aber auch ein paar kleine Neuerungen mitbringt.

Zu denen gehört das Stacking: Dabei kann der Anwender mehrere Bilder markieren, die sich sehr ähneln. In der Ankündigung der neuen Version wählen die Entwickler den Grand Canyon als Beispiel oder RAW-Fotos, von denen es mehrere ähnliche Arbeitskopien gibt. Was das Feature bringt, bleibt aber etwas unklar: Vermutlich lassen sich damit bei Diashows Passagen überspringen, die andernfalls zehn Mal nacheinander dasselbe Motiv zeigen.

Zu den kleineren Änderungen gehört, dass der Anwender nun nach Bildern mit geänderter MD5-Summe suchen kann (etwa nach beschädigten Bildern). In der Bildervorschau lässt sich nun das Seitenverhältnis modifizieren. Kphotoalbum erkennt nun FLV- und EFR-Dateien, Anmerkungen zu Bildern lassen sich per Mausklick auf weitere Bilder übertragen.

Die Software unterstützt zudem mit PEF ein RAW-Format der Spiegelreflex-Kameras von Pentax. Im "Viewer"-Modus verschwindet der Mauszeiger und wird der Bildschirmschoner deaktiviert. Nicht zuletzt schlägt ein Import-Dialog vor, bei bereits existierenden Bilddateien die Informationen des Doppelgängers zu verschmelzen.

Wer die Software übersetzen will, findet den Quellcode auf der Projekt-Webseite. Opensuse-Anwender können Kphotoalbum 4.0 etwas bequemer über das externe Repository von jengel installieren.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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