Kphotoalbum gibt es nun in einer neuen Version für den KDE-4-Desktop. Die bringt viele Features von KDE 3 mit, aber auch ein paar kleinere Neuerungen.
Kphotoalbum dürften einige KDE-Anwender noch unter dem früheren Namen KimDaBa kennen. Die Album-Software liegt nach einer zeitintensiven Portierung nun in einer neuen Version 4.0 für KDE 4 vor, die im wesentlichen die alten Features der KDE-3-Variante restauriert, aber auch ein paar kleine Neuerungen mitbringt.
Zu denen gehört das Stacking: Dabei kann der Anwender mehrere Bilder markieren, die sich sehr ähneln. In der Ankündigung der neuen Version wählen die Entwickler den Grand Canyon als Beispiel oder RAW-Fotos, von denen es mehrere ähnliche Arbeitskopien gibt. Was das Feature bringt, bleibt aber etwas unklar: Vermutlich lassen sich damit bei Diashows Passagen überspringen, die andernfalls zehn Mal nacheinander dasselbe Motiv zeigen.
Zu den kleineren Änderungen gehört, dass der Anwender nun nach Bildern mit geänderter MD5-Summe suchen kann (etwa nach beschädigten Bildern). In der Bildervorschau lässt sich nun das Seitenverhältnis modifizieren. Kphotoalbum erkennt nun FLV- und EFR-Dateien, Anmerkungen zu Bildern lassen sich per Mausklick auf weitere Bilder übertragen.
Die Software unterstützt zudem mit PEF ein RAW-Format der Spiegelreflex-Kameras von Pentax. Im “Viewer”-Modus verschwindet der Mauszeiger und wird der Bildschirmschoner deaktiviert. Nicht zuletzt schlägt ein Import-Dialog vor, bei bereits existierenden Bilddateien die Informationen des Doppelgängers zu verschmelzen.
Wer die Software übersetzen will, findet den Quellcode auf der Projekt-Webseite. Opensuse-Anwender können Kphotoalbum 4.0 etwas bequemer über das externe Repository von jengel installieren.





