Knoppix 5.1.1 veröffentlicht

Knoppix 5.1.1 veröffentlicht

Den letzten Tag des Jahres 2006 beging Klaus Knopper, Patron der Live-Distribution Knoppix, auf seine ganz eigene Weise: Er veröffentlichte Knoppix 5.1.0 . Nicht ganz eine Woche später, am 6. Januar, gab es dann schon das erste Update auf die Version 5.1.1 mit einigen Bugfixes. Die aktuelle Version ist dank zahlreicher Updates und Neuerung sehr umfangreich: Die DVD-Version bringt es auf 10 GB, die CD-Variante immer noch auf 2 GByte Software.

Knoppix 5.1.1 basiert auf der aktuellen Testing-Version von Debian GNU/Linux “Etch” und dem Linux Kernel 2.6.19. Mit Beryl und Emerald bietet auch Knoppix jetzt die Animationseffekte einer 3D-Grafikoberfläche. Wenn Windows-Umsteiger mit aufwändigeren Grafik-Effekten unter Linux beeindruckt werden sollen, geht das bei dem Live-System mit der Bootoption “knoppix desktop=beryl”. Aktualisiert wurde auf KDE 3.5.5 und OpenOffice 2.1. Wegen besserer Stabilität und Leistung hat Knopper das Dateisystem unionfs durch aufs ersetzt. Die Abkürzung “aufs” steht für Another UnionFS, das Programm stammt von Junjiro Okajima, einem Entwickler, der auch für unionfs viele Bugfixes lieferte.

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3 Kommentare
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xxx yyy
19 Jahre her

Knoppix kann doch nicht einfach so von der DVD auf die Festplatte installiert
werden oder ?

Warum dann ein solch aufgebohrtes Knoppix ?
Als “Rettungssystem” täte es ja auch eine schlankere Version.
Als “Schnupperlinux” würde ich eher eine VM für VMPlayer nehmen.

Irgend wie habe ich den Sinn noch nicht verstanden :-(

Irmgard Günther
19 Jahre her
Reply to  xxx yyy

Klar kannst du Knoppix auf Festplatte installieren, dazu gibt es das Kommando knx-installer und los gehts.

mfg Gert

Ugglan
19 Jahre her
Reply to  xxx yyy

Viele Bekannte, die Linux als “Zweitsystem” nutzen, machen sich mittlerweile nicht mehr die “Mühe” einer Installation, sondern legen die Knoppix-DVD ins Laufwerk und los geht’s. Einfacher kann man nicht zu Linux wechseln. VMWare muß man unter Windows erst einmal installieren, es frißt Leistung und abgesehen davon hat VMWare bis vor kurzem ein Schweinegeld gekostet. Als mir vor einem Jahr meine Festplatte abgeraucht ist, habe ich wochenlang mit Knoppix und meinen Backups auf DVD-RAM weitergearbeitet, bis ich Zeit hatte, eine neue Platte zu besorgen. Auf Dienstreisen tut es gute Dienste nach Feierabend, da ich auf dem Firmen-Laptop kein Linux installieren kann.… Mehr »

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