Kernel 3.4 und Btrfs bilden die Grundlage

Kernel 3.4 und Btrfs bilden die Grundlage

Debian-Derivat Siduction 2012.1

Mathias Huber
22.05.2012 Die auf Debian aufbauende Distribution Siduction setzt in Version 2012.1 auf experimentelle Techniken.

Der Installer der neuen Release bietet erstmals das Copy-on-Write-Dateisystem Btrfs als Grundlage an. Das funktioniert allerdings nicht mit der modernen Partitionstabelle GPT. Die Siduction-Macher raten daher zu Vorsicht und regelmäßigen Backups, da sich Btrfs noch in Entwicklung befindet. Daneben sind die drei Desktopumgebungen KDE SC 4.8.3, XFCE 4.8 und LXDE im Angebot.

Auf dem kommenden LinuxTag in Berlin möchte das Projekt zudem noch die Umgebung Razor-Qt einführen, was auf der Release Party am 25. Mai um 18 Uhr am Siduction-Stand geschieht. Der weitere Softwarestand entspricht Debian Unstable vom 21. Mai 2012. Siduction verwendet daneben Kernel 3.4 mit eigenen Patches sowie X.org 1.12.1.902-1.

Weitere Details finden sich in den Release Notes. Siduction 2012.1 mit dem Codenamen "Desperado" steht auf zahlreichen Mirror-Servern zum Download bereit. Dabei passt nur die Variante mit LXDE auf eine einzige CD.

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