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KDE Creator

KDE bekommt eigenes SDK auf Basis von Qt Creator

20.07.2009 Der bei Novell angestellte KDE-Entwickler Cornelius Schumacher programmiert derzeit an einem Software Development Kit (SDK) für KDE-Anwendungen.

Im Rahmen der vierten Hack Week, die sein Arbeitgeber Novell vom heutigen 20. bis zum 24. Juli sponsert, bastelt der frischgebackene Vorsitzende des KDE e.V. an einem SDK für KDE-Programme. In der Hack Week dürfen die OpenSuse-Entwickler an selbst gewählten Open-Source-Projekten arbeiten.

Schuhmacher möchte Entwicklern von außen den Einstieg in KDE-Technologien möglichst einfach machen. Daher soll des SDK alle benötigten Komponenten bereitstellen, und das als VMware-Image oder Live-CD. Als Betriebssystem-Basis dient Opensuse, Novells Community-Distribution. Mit dem hauseigenen Build Service und dem Dienst Suse Studio hofft der Entwickler, möglichst einfach fertige Images bereitstellen zu können.

Das Kernstück des SDK bildet Qt Creator, die Entwicklungsumgebung von Qt Software, der Nokia-Tochter, die auch das von KDE eingesetzte GUI-Toolkit Qt herstellt. Qt Creator steht im Quelltext unter GPL zur Verfügung. Schumacher hat einen eigenen Zweig auf der Plattform Gitorious.org angelegt, in dem er den weiterentwickelten Quellcode verwaltet.

Software-Entwicklung leicht gemacht: Mit dem KDE Creator von Cornelius Schumacher.

Die Programmierung erfolgt in C++, der nativen Sprache für KDE und Qt. Daneben möchte der KDE-Chef die verfügbare Dokumentation für Entwickler zusammenstellen und in sein SDK packen. Auch Online-Dienste wie den Build Service, Suse Studio, Gitorious sowie IRC-Kanäle und Wikis möchte er integrieren.

In einem eigens eingerichteten Hackweek-Blog berichtet Cornelius Schumacher von seinen Fortschritten. Daneben sucht er Anregungen und aktive Mithilfe für sein Projekt.

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