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Plasma Active One

KDE-Umgebung für Tablets

10.10.2011
Mit dem auf Touchscreens und Tablets ausgelegten Desktop Plasma Active One stellt das KDE-Projekt einen mit Anwendungen angereicherten Desktop vor.

Das von den Entwicklern verwendete Activities-Konzept erlaubt es dem Nutzer, verschiedene Anwendungen aber auch Dokumente und Websites unter einem Activity-Fenster zu vereinen, etwa solche, die zum Hobby des Benutzers zählen. Wird die jeweilige Aktivität gestartet, steht die dort vereinte Auswahl auf einen Blick zur Verfügung. Die Zahl der versammelten Features ist unbegrenzt und auch die Zahl der möglichen Aktivitäten. Zwischen den Activities schaltet der User mit dem Activity Switcher um.

Peek an Launch: Anwendungen lassen sich auf diese Weise starten und gestartete anwählen.

Den Start von Anwendungen hat KDE ergänzend so gestaltet, dass sich im so genannten Applikation Peek alle laufenden und installierten Anwendungen zeigen. Zwischen den laufenden Anwendungen wählt man dann einfach aus, nicht gestartete sind als Icon dargestellt.

Plasma Active One ist neben dem Sourcecode als Live-Image auf Opensuse-Basis vorhanden, das sich über einen bootfähigen USB-Stick auf Tablets testen lasse, so die KDE-Entwickler. Es gibt aber auch installierbare Images. Es sollte auch möglich sein, Plasma Active One in einer virtuellen Maschine laufen zu lassen. KDE empfiehlt das Studium der Installationshinweise. Dort sind auch die Downloads verlinkt. Basis sollte aber ein Tablet sein, um in den Genuss der Features und des Designs zu kommen. Meego-basierte und die Modelle Wetab, Idea-Pad und ExoPC sind als Beispiele genannt. In der Theorie dürfte aber der Betrieb eines Live-Image auf x86-Geräten klappen, so die Macher. Noch in diesem Jahr soll der Nachfolger Plasma Active Two erscheinen, Anfang 2012 dann Version Three.

Activity-Switcher: Das Hauptkonzept hinter dem Active-One-Desktop vereint Bestandteile einzelner Aktivitäten.

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