Haiku betrachtet sich als Open-Source-Nachfolger von BeOS, dessen Quellcode bis heute nicht freigegeben wurde und zurzeit der Firma Access Inc. (Palm OS, Access Linux Platform) gehört. Der polnische Haiku- und Linux-Entwickler Grzegorz Dąbrowski hat nun für sein Projekt TilitOS Pakete von zahlreichen KDE-4-Anwendungen gebaut. Ermöglicht wurde dies durch den aktuellen Port von Qt4 auf Haiku.
Wer eines der rund 150 portierten KDE-Programme ausprobieren möchte, benötigt dazu eine spezielle Version von Haiku, die mit dem GCC4 kompiliert wurde und die TiltOS-Zusätze enthält, der unter anderem das Paketmanagement mit Abhängigkeitsüberprüfung mitbringen. Die nächtlichen Builds von haiku-files.org genügen diesen Anforderungen nicht, wie Grzegorz in seinem Blog berichtet.



