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KDE 4.11 erhält verbesserten Task-Manager

Tim Schürmann
31.07.2013 Eike Hein hat in einem Blog-Beitrag einen Ausblick auf die überarbeitete Fensterleiste im kommenden KDE 4.11 gegeben. Verbesserungen gab es vor allem beim Layout und der Anordnung der Einträge auf der Leiste.

Insbesondere sollen viele Fehler der alten Version der Vergangenheit angehören, die vor allem beim Anpassen der Fensterleiste auftraten. So berücksichtigt die Leiste jetzt besser die Größe der verwendeten Schriftart. Zudem sollen sich die Einträge beim Umsortieren nicht mehr überlappen, Abstürze und Endlosschleifen nicht mehr auftreten und Launcher bei mehreren Zeilen nicht mehr größer als die übrigen Einträge sein.

Das aktive Fenster erhält auf der Fensterleiste normalerweise einen Rahmen. In der alten Version funktionierte das jedoch nicht immer perfekt, mitunter waren mehrere Fenster als aktiv markiert. Auch dieser Bug wollen die Entwickler eliminiert haben. Die Fensterleiste teilt zudem KWin jetzt immer die korrekten Positionen für die Verkleinern-Animation mit. Das Fenster schrumpft folglich nicht mehr zur Bildmitte oder einer komplett anderen, abwegigen Position. Alle weiteren behobenen Layoutprobleme listet Eike Hein in seinem Blog-Beitrag auf.

Echte Neuerungen gibt es nur wenige. So erfolgen Animationen jetzt geschmeidiger. Im Pop-Up-Fenster einer Gruppe dürfen Anwender zusätzlich mit dem Mausrad durch die Fenster blättern. Die Pop-Up-Fenster wählen ihre Größe zudem intelligenter.

Das hinter der Fensterleiste steckende Applet haben die Entwickler komplett neu geschrieben. Laut Eike Hein war dies notwendig, um zum einen die genannten Layout-Bugs zu beseitigen und zum anderen, um das Applet fitt für QML und das kommende Plasma 2 zu machen.

Allerdings gibt es noch drei Baustellen: Zum einen können Anwender nicht mehr einen Eintrag von der Fensterleiste auf den Pager ziehen und somit die Fenster schnell zwischen den virtuellen Desktops verschieben. Darüber hinaus lassen sich Einträge auf der Leiste nicht mehr manuell gruppieren beziehungsweise die Gruppe auflösen. Laut Eike Hein hätten diese letztgenannten Funktionen nur wenige Anwender genutzt. Mit Plasma 2 sollen sie aber sehr wahrscheinlich zurückkommen.

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