Jitsi 2.0 erlaubt Videokonferenzen und mehr
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Jitsi 2.0 erlaubt Videokonferenzen und mehr

06.03.2013
Version 2.0 der sicheren und quelloffenen VoIP- und Instant-Messenger-Software Jitsi erlaubt Mehrparteien-Videokonferenzen über XMPP, bringt verbesserte Hotplug-Unterstützung für Audiogeräte mit, eine gänzlich überarbeitete GUI sowie die Unterstützung für OPUS (Audio-Codec) und VP8 (Video-Codec).

Die Videokonferenzen unterstützen laut Mitteilung des Projekts beliebig viele Teilnehmer in hoher Qualität, solange die Rechenkraft der Clients zum Dekodieren der eingehenden Videodaten ausreicht. Dafür sorgt die neue Serverkomponente Jitsi Videobridge, dank der jeder Teilnehmer seinen Videostream nur einmal an den Server senden muss. Videobridge leitet die empfangenen Daten dann an die anderen Teilnehmer weiter.

Die Hotplug-Fähigkeit der Audiogeräte erlaubt den Wechsel von Mikrofon und Lautsprecher während eines Gesprächs, um etwa von einem Laptop-Mikrofon zu einem Headset zu wechseln. Die neue Benutzeroberfläche von Jitsi sieht moderner aus und integriert sich in die Themes der unterstützten Betriebssysteme. Der quelloffene Audio-Codec OPUS verbessert die Gesprächsqualität, während VP8 eine Alternative zu H.264 bietet.  

Das Changelog listet sämtliche Änderungen auf, die in den letzten elf Monaten eingeflossen sind. Linux-Nutzer finden Jitsi im Downloadbereich der Webseite, wobei die Software inzwischen vollständig in die Sprachen Bulgarisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch übersetzt wurde. Das Jitsi-Team sucht zudem nach neuen Mitstreitern, die Lust haben, Bugs zu beheben oder an neuen Features zu arbeiten.

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