Home / Nachrichten / Ja, aber was haben sie denn nun wirklich gemacht?

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

„Klickbunt auf dem Server? Warum nicht, wenn's hilft!"
(220 Punkte bei 8 Stimmen)
KDE 4.10.2, Gnome 3.6 und mehr
(121 Punkte bei 4 Stimmen)
Google schmeißt Jabber raus ...
(121 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Ja, aber was haben sie denn nun wirklich gemacht?
Follow-up: LibreOffice 3.6

Ja, aber was haben sie denn nun wirklich gemacht?

09.08.2012 Neben den Neuerungen, die dem Anwender beim Arbeiten mit der freien Office-Suite zugute kommen, haben die Entwickler unter der Haube am Quellcode geschraubt. Vieles davon bekommt kein Enduser zu Gesicht. Michael Meeks wirft ein paar Schlaglichter in den Maschinenraum des Office-Pakets.

LibreOffice ist ein Biest von Quellcode. Ähnlich wie der Linux-Kernel steckt es voller kleiner und großer Erblasten, die sich über die verschiedenen Versionen angesammelt haben. Immerhin wanderte der Source schon durch viele Hände, angefangen bei den Entwicklern von StarDivision bis zur heutigen Form als Community-Projekt. Aus der Gründungszeit stammen zahlreiche Kommentare im Quellcode in deutscher Sprache. Diese behindern das Arbeiten in einem internationalen Team, das vorwiegend in Englisch kommuniziert. Allerdings tut sich hier einiges: Seit Version 3.3, die noch über 50.000 Kommentare in deutscher Sprache aufwies ist die Zahl mit Version 3.6 auf gut die Hälfte gesunken, wie Michael Meeks iin seinem Blog-Eintrag schreibt.

Er zeigt außerdem in mehreren Grafiken, wie die Entwickler über die letzten Version ungenutzten Programmcode entfernt haben oder wie das Umstellen von einem speziell angepassten Dmake auf GNU Make innerhalb der Module voranschreitet. Letzteres bietet den Vorteil, dass die Entwickler nun mit Standardwerkzeugen arbeiten können und beim Bauen der Binaries gleichzeitig davon profitieren, dass die Prozesse in hohem Maße parallel ablaufen – ein idealer Stresstest also für Maschinen mit vielen CPUs.

Beim Registrieren von Erweiterungen und eigebauten Funktionen greift künftig eine neu geschriebene Methodik, die einen "sehr unappetitlichen Teil" des alten UNO-Kerns ersetzt. Allerdings tritt unter bestimmten Umständen in der Version 3.6 das Phänomen auf, dass diese neue Routine nach einem Upgrade einige eingebaute Methoden nicht erfasst. Beim erneuten Durchlauf werden die Funktionen dann zwar eingebunden, das wirkt sich aber wiederum negativ auf die Rechtschreibkorrektur sowie die Autokorrektur aus. Version 3.6.1, die in zirka drei Wochen erscheint, enthält bereits einen Fix für dieses Problem.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share

Kommentare

695 Hits
Wertung: 33 Punkte (18 Stimmen)

Schlecht Gut

Aktuelle Fragen

Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 3 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...
lvm wieder loswerden
Peter Dibbern, 11.04.2013 16:28, 4 Antworten
Ich habe sämtliche alten Kisten ausgeschlachtet und aus der Teilen einen Rechner zusammengeschrau...