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Atomprogramm

Intel will spezielle Anwendungen für Atom-Prozessoren fördern

23.09.2009 Die durch IPhone und Android populären Anwendungen für mobile Geräte - kurz Apps - bekommen mit dem Chip-Hersteller Intel und dessen Atom-Plattform einen weiteren Förderer.

Beim derzeit stattfindenden Intel Developer Forum hat der Konzern eine Entwicklungsplattform vorgestellt, die auf den stromsparenden Mobilprozessor Atom ausgerichtet ist. Ziel für die Anwendungen sind Netbooks und die von Intel eingeführten mobilen Internet Devices (MID).

Zum Zuge kommen Entwickler, die sich auf passende Systeme oder Laufzeitumgebungen spezialisiert haben, die da heißen Moblin, Windows, Java und Adobe Air. Intel bietet Interessierten ein Portal an, ein passendes Development Kit soll demnächst folgen.

Neben den üblichen Hilfestellungen bei der Entwicklung verspricht Intel mit Atom Developer Programm gleichzeitig eine Vermarktungsoption. Die Programme können nach Fertigstellung im App Store zum Verkauf oder wahlweise zur freien Verbreitung angeboten werden. Der Endanwender lädt sich den App Store auf sein Gerät und soll dann dafür passende Programme vorgeschlagen bekommen, die er kaufen und herunterladen kann. Das Motto des Programms heißt deshalb "Learn, develop, sell". Zu diesem Dreisprung lädt Intel die Entwickler derzeit kostenfrei ein.

Intel möchte mit dem Atom-Prozessor in Zukunft auch auf dem Handymarkt mitmischen. Das passende Betriebssystem dazu, Mobilin 2.1 for Mobile Internet Devices stellte der Chip-Hersteller gestern auf dem IDF vor.

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