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Nächste Chip-Generation

Intel stellt 32-Nanometer-Chip "Westmere" vor

03.03.2009 Auf der Cebit stellte Intels Christian Morales heute noch einmal die Pläne für die Produktion eines 32-Nanometer-Chips vor. Dieser soll schneller, kleiner und energiesparender sein und zugleich amerikanische Arbeitsplätze sichern.

Auf der Cebit stellte Christian Morales Intels Pläne für die Chips der nächsten Generation vor. Dank 32-Nanometer-Technologie (ein menschliches Haar ist im Vergleich etwa 70.000 Nanometer dick) sollen die Chips in Zukunft kleiner, schneller und dennoch energiesparender werden.

Christian Morales von Intel kündigt auf der Cebit 2009 die 32-Nanometer-Technologie an.

In die Produktion der Chips steckt Intel in den nächsten zwei Jahren etwa sieben Milliarden Dollar. Das Geld will die Firma vor allem in amerikanische Standorte in Oregon, Arizona und New Mexico investieren und dadurch 7000 Arbeitsplätze bewahren.

Die 32-nm-Chips mit dem Codenamen "Westmere" sollen in Desktop-Rechnern und in mobilen Rechnern zum Einsatz kommen, lehnen sich an die Nehalem-Architektur an und kombinieren diese mit in den Chip integrierten Grafikoptionen. Sie sollen ab dem vierten Quartal 2009 in Produktion gehen. Damit ist das Rennen um den kleinsten Chip aber noch lange nicht zu Ende: Bereits in zwei Jahren, kündigte Morales auf der Pressekonferenz an, sollen 22-Nanometer-Chips folgen.

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Kommentare
22 Nanometer
Knut Frockenstöter (unangemeldet), Dienstag, 03. März 2009 16:38:28
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22 Nm schon 2011? Na das wage ich doch mal zu bezweifeln. Es seid denn, Intel ist bis dahin der einzige Hersteller von Chips überhaupt, denn anders kann ein Hersteller alleine die 7000 Fantastilliarden, die die Umstellung darauf kosten wird wohl nicht aufbringen. Und das in Zeiten der Weltwirtschaftskrise, das nenn ich mal Pfeifen im Wald!
Die Kosten für Prozess-Shrinks steigen nämlich im Gegensatz zur Leistung (noch nichtmal linear) und Transistor-Packungsdichte (quadratisch) exponentiell an, der Umstieg auf 32 Nanometer wird Intel wohl schon insgesamt locker 15 Milliarden oder mehr kosten (weltweite Umstellung, nicht nur USA, plus Entwicklungskosten für den neuen Prozess!)

Es gibt nen guten Grund, warum sich ALLE anderen (außer Intel) für 32nm schon zusammengetan haben: Für einen allein ist es schichtweg einfach viel zu teuer.

Meiner Meinung nach hofft Intel darauf, dass die anderen bald aufgeben müssen, bevor's für sie selbst zu teuer wird, und dass sie dann den Rest des Marktes einfach übernehmen können. Bis es soweit ist versucht man verzweifelt, mit Zeug wie NAND-Speicher (SSD-Festplatten) und GPUs (Larabee) neue Geschäftsfelder zu erschließen, mit denen man die Fabs auslasten und die irre teuren Prozess-Shrinks rechtfertigen kann... Deshalb verschleudern sie ja auch den Atom so extrem ($60 für CPU und Board, alles klar, Profit? LOL!), hauptsache die Fabs brummen und ein Produktsegment mehr glänzt durch "Intel inside only", ob man damit Geld verdient ist total sekundär, die Kriegskasse ist gut genug gefüllt (wer hier Parallelen zur Xbox sieht darf sich auf die Schulter geklopft fühlen! ;-)


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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

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