Igel-Rechner können Remote FX

Igel-Rechner können Remote FX

Thinclients

Frank Lampe, promovierter Marketing-Chef des Thinclient-Herstellers Igel, erzählt am Cebit-Stand in Halle 4 begeistert eine Geschichte von Microsoft-Protokollen und deren Linux-Pendant.

Und die geht so: Als sich Igel mit dem Microsoft-Protokoll Remote FX beschäftigte, das Bestandteil vom Windows Server 2008 R2 ist, nahm sich einer der angestellten Linux-Entwickler mal die Spezifikation übers Wochenende mit nach Hause. Am folgenden Montag hatte er zur Überraschung der Kollegen eine lauffähige Pilot-Implementierung für Linux fertig. Eine verbesserte Version davon liefert die Bremer Firma nun ab 4. April über ein anstehendes Update an ihre Kunden aus.

Am Stand der Firma kann jeder Besucher ein Kuriosum beobachten. Dort stehen zwei identischen Thinclients nebeneinander — einer mit Windows 7 als lokales Betriebssystem, einer mit Linux. Beider Aufgabe ist es, einen per Remote FX von einem VDI-Windows-Server gestreamten Animationsfilm darzustellen. Der Windows-Client kämpft dabei mit Bildrucklern. Der Linux-Client dagegen kommt mit dem nagelneuen Microsoft-Protokoll besser klar, und stolpert nie.

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