IT-Branchengrößen lassen VGA sterben

IT-Branchengrößen lassen VGA sterben

Gnadenbrot bis 2015

Ulrich Bantle
09.12.2010
Ab 2015, darauf haben sich AMD, Dell, Intel, Lenovo, Samsung und LG verständigt, sollen analoge Displayausgänge der Vergangenheit angehören.

Schnittstellen wie VGA und - im Embedded-Bereich - LVDS sollen dann endgültig von digitalen Pendants wie HDMI und Displayport abgelöst werden. Die digitalen Schnittstellen gelten als skalierbarer, energiesparender und erlauben dank geringeren Einbaumaße schlankere Notebooks. Das über 20 Jahre alte VGA könne weder in Auflösung noch Farbtiefe mithalten, argumentieren die Hersteller.

Intel und AMD sind sich ungewohnt einig, mit ihrer Produktpalette VGA ab 2015 nicht mehr zu unterstützen. Monitor-Hersteller wie Samsung und LG begrüßen die Entscheidung ebenfalls. AMD beginnt mit der VGA-Räumungsaktion schon 2013 und will bis 2015 alle Produkte ohne VGA-Support anbieten. Das beispielsweise bei den integrierten Displays von Notebook verwendete LVDS soll schon im Jahr 2013 verschwunden sein. Die Unterstützung für die kombinierte analog/dgital Lösung DVI-I verabschiedet AMD im gleichen Zeitraum. Seitens AMD heißt es, dass Displayport 1.2 das künftige Interface für PC-Monitore sei, genauso wie HDMI 1.4 das Interface zu TV-Geräten.

Ähnliche Artikel

  • Doppelbilder
    Mit XRandR steuern Sie Beamer und Multihead-Installationen einfacher und intuitiver als mit TwinView, MergedFB oder Xinerama.
  • Kombiniert
    Notebooks mit 4K-Displays und entsprechende Monitore sollen die Schärfe und Bildqualität hochauflösender Smartphone-Bildschirme auf den PC bringen. Der Betrieb eines solchen Monitors stellt das System allerdings vor einige Herausforderungen, besonders bei einem Dual-Monitor-Aufbau.
  • Neues rund um Linux
  • Wölkchen sieben
    Laptops versprechen ungestörtes Arbeiten ohne Lärm, doch sobald die mobilen Computer kräftig rechnen, drehen die kleinen Miefquirle im Inneren lautstark ihre Runden. Der Cirrus7 Nimbini braucht dank eines ausgeklügelten Gehäuses auch mit leistungsstarken Intel-Core-Prozessoren keine Lüfter.
  • Entwicklung der DisplayPort 1.2 MST-Unterstützung fast abgeschlossen
    Mithilfe des Multi Stream Transports (MST) lassen sich mehrere Monitore an einen DisplayPort anschließen. Der Entwickler David Airlie vermeldet jetzt Fortschritte bei der Linux-Unterstützung. Der entsprechende Programmcode sei weitgehend fertig.

Kommentare

Aktuelle Fragen

Drucker Epson XP-332 unter ubuntu 14.04 einrichten
Andrea Wagenblast, 30.11.2016 22:07, 2 Antworten
Hallo, habe vergeblich versucht mein Multifunktionsgerät Epson XP-332 als neuen Drucker unter...
Apricity Gnome unter Win 10 via VirtualBox
André Driesel, 30.11.2016 06:28, 2 Antworten
Halo Leute, ich versuche hier schon seit mehreren Tagen Apricity OS Gnome via VirtualBox zum l...
EYE of Gnome
FRank Schubert, 15.11.2016 20:06, 2 Antworten
Hallo, EOG öffnet Fotos nur in der Größenordnung 4000 × 3000 Pixel. Größere Fotos werden nic...
Kamera mit Notebook koppeln
Karl Spiegel, 12.11.2016 15:02, 2 Antworten
Hi, Fotografen ich werde eine SONY alpha 77ii bekommen, und möchte die LifeView-Möglichkeit nu...
Linux auf externe SSD installieren
Roland Seidl, 28.10.2016 20:44, 1 Antworten
Bin mit einem Mac unterwegs. Mac Mini 2012 i7. Würde gerne Linux parallel betreiben. Aber auf e...