IBM tritt der Open-Office-Community bei

IBM tritt der Open-Office-Community bei

IBM ist heute der Open-Office-Community beigetreten, wie das Open-Source-Projekt in seiner Announce-Mailinglist verkündet. Nachdem die Firma Open-Office-Technologien bereits in ihren Produkten nutzt, möchte sie zum Projekt nun auch etwas beisteuern.

Open-Office-Anleihen befinden sich in IBMs Lotus Notes 8, wo Anwender mit mit den sogenannten Productivity Tools Dokumente, Präsentationen und Tabellen im Open-Document-Format (ODF) erstellen, bearbeiten und importieren können.

Offen bleibt, welchen konkreten Code-Beitrag der Konzern zum Projekt leisten will. Klar ist nur, dass Open Office von IBMs Eigenanstrengungen in Sachen Barrierefreiheit profitieren soll. IBM hatte die Schnittstellen von Iaccessible2, einem API speziell zur Förderung von Barrierefreiheit, bereits Ende letzten Jahres der Free Standards Group gespendet, damit diese einen offenen Standard daraus entwickelt.

In den FAQ zum Beitritt zur Community nimmt IBM zu der Frage Stellung, warum der Beitritt erst jetzt erfolge. Die Antwort ist klar und ehrlich: Inzwischen seien Open Office und das ODF-Format so populär geworden, dass sich ein Beitritt für IBM schlicht lohne.

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arebenti
18 Jahre her

Vermutlich ist der Grund ein allgemeines Interesse am chinesischen Markt und
der Festlegung der Chinesen auf ein ODF-Derivat als Standardformat, sowie das
RedFlag Engagement. Entwicklerkapazität soll nach meinen Informationen in
China aufgebaut werden, bekanntlich nicht gerade die erste Wahl bei
Softwareinvestitionen.

Zudem zeigt es sich wie wichtig strategische Leuchttürme sein können, um
Firmen wie IBM zu Investitionen zu bewegen.

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