HomeMake erlaubt Avataren das Wandern in bizarren Welten

HomeMake erlaubt Avataren das Wandern in bizarren Welten

Gucken statt Zocken

Andreas Bohle
09.07.2014 Mit einem Kickstarter-Projekt wollen zwei Architekturstudenten ein Spiel entwickeln, dessen Zweck es ist, dem Spieler in Form von Avataren eine surreale Stadtlandschaft zu präsentieren.

Es war der Frust darüber, dass viele Projekte eines Architekten nie den Sprung in die Wirklichkeit schaffen. Also setzten sich Cory Seeger und Matthew Conway, beide Studenten an der Universität Harvard, hin und entwickelten die Idee für ein Spiel mit dem Namen "HomeMake", das in einer surreal anmutenden digitalen Welt all die Träume enthält, die in den Köpfen der Beiden seit der Kindheit herumgeistern.

Die Aufgabe des Spieler besteht im Wesentlichen darin, sich in Form eines Roboter-Avatar oder anderen Geschöpfen durch die Straßenschluchten zu bewegen, zu staunen - und dabei nicht die Orientierung zu verlieren. Das fällt nicht leicht, denn kaum biegt der virtuelle Spaziergänger um eine Ecke, wechselt die Perspektive, die Häuser wachsen von oben herunter, Geometrie befindet sich in einem lebendigen Wandel. Die gesamte Stadt befindet sich im Inneren einer gigantischen Spähre, die durch das Weltall schwebt. Der Spieler kriecht wie eine Ameise über die Innenseite.

Um das Spielziel zu erreichen, ist es notwendig, zwischen den verschiedenen Avataren zu wechseln, da diese über unterschiedliche Fähigkeiten verfügen, die wiederum ein bestimmtes Geheimnis der digitalen Stadt entschlüsseln. Erklärtes Ziel der Designer dieser Stadt, die sich lose an das Aussehen des urbanen Tokyos mit den glitzernden Glastürmen des Shibuya-Distrikts anlehnt, ist es, dem Besucher eine ungewöhnliche Perspektive zu vermitteln.

Die Entwickler, die unter den Pseudonymen Franklin Cosgrove und Archgame arbeiten, haben laut Kickstarter-Seite ihr Finazierungsziel erreicht. Laut Projektbescreibung planen sie neben einer Version für Windows und Mac auch an einer Variante für Linux.

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